BVEA Rundschau 1-2012 Editorial mehr...

Christen auf einer Wellenlänge und: Wir gratulieren zum 60.! Dr. Christian Homrichhausen! Liebe Schwestern und Brüder,
Dieses Jahr hat gezeigt, dass wir in der Lage sind Geschlossenheit und Flexibilität zu zeigen. Daher erscheint mir das Motto der aktuellen Rundschauausgabe „Christen auf einer Wellenlänge“ durchaus passend. Sind wir wirklich auf einer Wellenlänge? Und mit wem sind wir auf einer Wellenlänge? Die BVEA hat viele aktive Landes- und Ortsverbände, diese gilt es besonders zu fördern und zu unterstützen. Es gibt sicherlich noch viele Verbesserungsmöglichkeiten Kontakt zur Mithilfe herstellen Auf einer Wellenlänge sind wir auch mit Partnern bei den Bemühungen um das Wohlergehen unserer Arbeitnehmer in Deutschland. So kämpfen wir zum Beispiel gemeinsam mit der katholischen Kirche, den Gewerkschaften und anderen Einrichtungen um den Erhalt, bzw. die Wiederherstellung des „Freien Sonntags“ in Deutschland und Europa. ...
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Wir sollen nicht mehr Unmündige seinWie auf Wellen hin und her geworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre im Würfelspiel der Menschen, in der Verschlagenheit zur Schliche des Irrwahns. (Eph 4, 14) Der Autor des Epheserbriefes benutzt das Wort „Welle“ als Metapher. Die Welle ist für ihn ein Bild für die Ziellosigkeit, Verwirrung und Verschlagenheit, die Menschen bestimmen können. Diesem Bild hat der Traktatschreiber vorher das Bild von der Einheit im Glauben und der Erkenntnis entgegengesetzt. Dazu tragen Menschen unterschiedlicher Gaben und Aufgaben in der Gemeinde bei. mehr...

Ökumene zwischen enttäuschten Erwartungen und ungebrochener HoffnungZu den herausragenden kirchlichen Ereignissen des vergangenen Jahres gehörte zweifelsohne der Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI. Vor allem progressive Katholiken aus dem Umfeld der „Kirche von unten“ verbanden damit die Erwartung konkreter Fortschritte vor allem bezüglich einer ökumenischen Mahlgemeinschaft zwischen evangelischer und katholischer Kirche.
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Passender Zeitpunkt für Lohnerhöhungen? Nie! – Folgen neoliberaler WirtschaftsvorstellungenAngesichts des noch immer europaund weltweit unsicheren Umfeldes ist Vorsicht geboten – zumal nicht absehbar ist, ob die Konjunktur auch bei uns wieder kippt: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt darf die relativ gute Wirtschaftslage in Deutschland keinesfalls durch hohe Lohnsteigerungen gefährdet werden. Vor ein, zwei Jahren war es das zarte Pflänzchen Konjunkturerholung, das nicht totgetreten werden durfte. In der vorangegangenen weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise waren Lohnerhöhungen per se pures Gift und nochmals davor, als sich der Abschwung andeutete, musste durch Lohnzurückhaltung ein zu tiefer wirtschaftlicher Einbruch vermieden werden. So schließt sich der Kreis. Den richtigen Zeitpunkt für Lohnerhöhung gibt es nie! mehr...

“Arbeitswelt - Prekarität in Deutschland”Seit den Sozialreformen der rotgrünen Bundesregierung ist Hartz IV ein Begriff für Verarmung in Deutschland geworden. Hartz IV ist die im Sozialgesetzbuch II ( SGBII) geregelte Grundsicherung für erwerbsfähige Hilfebedürftige. Anfang 2011 lebten etwa 6,5 Millionen Personen in Hartz -IV – Haushalten, darunter 1,8 Millionen Kinder unter 15 Jahren. Rund zehn Prozent der Bevölkerung zwischen null und 65 Jahren sind auf Hartz IV angewiesen. Dabei hatte die Agenda 2010 unter der Regierung Schröder mit der Reform zuerst ganz andere Ziele, die Verbesserung der Situation der Erwerbslosen und deren Förderung und eine einfachere Verwaltung. Doch wurde auch mit den Reformen der Arbeitsmarkt dereguliert mit harten Fakten für die Betroffenen und auch für unsere Gesellschaft. Deutschland sollte fit für den Weltmarkt und Export gemacht werden. mehr ...

Rente mit 67 - eine große Fehlentscheidung?In der Tat stellt sich die Frage, wenn man den Statistiken der Deutschen Rentenversicherung und den Medien Glauben schenken darf. Nach diesen Erhebungen gingen im Jahre 2010 somit 673.546 Arbeitnehmer/ innen in den Ruhestand. Davon haben sich 319.935 Arbeitnehmer/innen (47,5 %) für einen Ruhestand vor dem 65. Lebensjahr entschieden. Das ist fast jeder zweite Rentenversicherte. Im Durchschnitt haben sie alledamit durch diesen Schritt auf 113,00 € Rente/ pro Monat verzichtet. Vor 10 Jahren lag der Anteil der vorzeitig in Ruhestand gehenden Beschäftigten noch bei 14,5 % - mit einem Rentenverzicht von durchschnittlich 13,95 €/Monat und einer Rentenerwartung von 797,00 €/Monat. Diese Rentenerwartung lag 2010 bei den Frührentner/innen nur noch bei durchschnittlich 759,00 €/Monat. mehr...

Kirche und der Dritte WegZunächst einmal ist es gut so, dass sich die EKD-Synode in Magdeburg mit dem Thema Dritter Weg mit all` seinen Konsequenzen, wie Streikverbot, der anderen Art kirchlicher Tarifverträge usw. auseinandgesetzt hat. Der Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisation mit seinen angeschlossenen Verbänden, so auch die Evangelische Arbeitnehmerbewegung Nordrhein-Westfalen e. V. lehnt seit Jahrzehnten den Dritten Weg konsequent ab, und steht dabei voll an der Seite des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Wenn nun die EKD-Synode in Magdeburg sich wieder einmal für die Beihaltung des Dritten Weges entschlossen hat, so mag das auch mit daran liegen, dass die Synodalen längst nicht die Schnittmenge der Evangelischen Christen darstellen. mehr ...

Der Sonntag muss frei bleiben oder werdenIn vielen Geschäftsbereichen herrscht die Meinung vor, das nur durch die Öffnung von Geschäften an Sonn- und Feiertagen die Existenz gesichert werden kann. Dabei wird keine Rücksicht darauf genommen, dass durch eine Steigerung der Sonntagsarbeit nicht nur Familien auf der Strecke bleiben, sondern auch die Leistungsfähigkeit der arbeitenden Bevölkerung auf der Strecke bleibt. Eine Arbeitswoche, die keinen Sonntag mehr kennt, bedeutet einen steten Alltag. Dies führt unweigerlich dazu, dass sich der Mensch nicht mehr in die Geborgenheit der Arbeitsruhe zurückziehen kann. Dabei möchte ich die gesetzlichen Vorschriften zur Sonntagsund Feiertagsruhe heute einmal überhaupt nicht ansprechen. mehr...

1. Milliardenzuschüsse an Billiglohnfirmen 2. Fachkräftemangel in Deutschland: Mangel an Verantwortung 3. Zeit des AufstehensSelbst Verfechter einer konservativen Wirtschaftspolitik, die den Arbeitnehmer/ innen immer etwas von den sog. Selbstheilungskräften der Wirtschaft erzählen, müssten sich jetzt eigentlich schämen. wenn nachfolgende Fakten zum System unserer Wirtschaftsordnung gehören: Tarifautonomie - Grundlage der sozialen Marktwirtschaft Wenn sieben Millionen Arbeitnehmer/ innen unter 9,60 €/Stunde verdienen, bis hin zu Stundenlöhnen von 6,50 €/Stunde und weniger, so ist hier nicht nur ein rein volkswirtschaftlich von Politik und Wirtschaft gewollter - sozialpolitisch beklagenswerter - Zustand erreicht, sondern darüber hinaus eine weitere Spaltung der Gesellschaft mit mehr Menschen, die von Armut gefährdet sind. . mehr ...

EKD nimmt Wirtschaft und Arbeitswelt ernst - DER VKWAEs ist noch nicht einmal ein Jahr her, da verfügte die Geschäftsstelle des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) lediglich über zwei Mitarbeiter und zwei kleine Büroräume am Rande der Stadt. Seit dieser Zeit hat sich viel verändert. Ein Teil des BVEA e.V. hat sich als BEA (Bund Evangelischer Arbeitnehmer) mit der Arbeitsgemeinschaft Handwerk und Kirche (AHK) und dem KDA zum Evangelischen Verband Kirche Wirtschaft Arbeitswelt (VKWA) e.V. zusammengeschlossen und eine neue Geschäftsstelle im Zentrum Hannovers gegründet. Die Adresse und Postanschrift lautet: Evangelischer Verband Kirche - Wirtschaft - Arbeitswelt, Arnswaldtstr. 6, 30159 Hannover, Tel: 0511 473877- 0 Fax: 0511 47 38 77 - 18 Dem VKWA stehen im 3.OG neben einem Besprechungsraum für 16 Teilnehmer Büroräume für sechs Arbeitsplätze zur Verfügung. Das Sozialwissenschaftliche Institut der EKD ist Ende letzten Jahres in das 1. und 2. OG eingezogen. Gemeinsam sind wir das „Friedrich-Karrenberg-Haus“ Gemäß § 2 der Satzung bestehen die Aufgaben des VKWA aus: mehr...

„Programmatisch im Sozialen“Mit einem Festakt wurde am 14. Mai in Hannover das Friedrich Karrenberg Haus (FKH) eröffnet. In dem Haus in der Arnswaldtstraße 6, inmitten der niedersächsischen Landeshauptstadt, arbeiten seit Beginn diesen Jahres der neu gegründete Evangelische Verband Kirche-Wirtschaft- Arbeitswelt (VKWA) und das Sozialwissenschaftliche Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland (SI). Die Namensgebung des Hauses nach Friedrich Karrenberg (1904-1966) ist Programm. Karrenberg steht für sozialen Protestantismus und verkörpert soziale Gerechtigkeit. . mehr ...

Moralische ÖkonomieDie Vielzahl der Krisen, in denen wir uns seit längerem befinden, zwingt nicht nur zu grundlegenden politischen und ökonomischen Transformationen, sondern sie fordern auch die christliche Sozialethik heraus. Was kann sie zu einer zukunftsfähigen Neuorientierung des Wirtschafts- und Gesellschaftssystems beitragen? Wohlstand entsteht durch Investition in Kooperation Im sozialethischen Denken der letzten Zeit hat sich ein neues Leitbild herauskristallisiert, das sich mit dem Begriff der Teilhabegerechtigkeit zusammenfassen lässt. Dabei geht es nicht nur um die Verteilung von Wohlstand an möglichst viele, sondern auch um seine Erzeugung. Wie lässt sich ein vor Gott und den Menschen verantwortliches Handeln denken, mit dem sich in einer möglichst gerechten Weise die Voraussetzungen für teilhabegerechten Wohlstand schaffen lassen? Solch ein Handeln impliziert natürlich das berechtigte Eigeninteresse eines jeden Menschen, aber es sucht dieses stets in Kooperation mit anderen, auf die es angewiesen bleibt, zu realisieren. Vom christlichen Geist beseeltes wirtschaftliches Handeln versteht sich deswegen als eines, das sich letztlich immer in der Zusammenarbeit verschieden Befähigter realisiert aber nicht in einem allgemeinen Krieg der Interessen. Gerechter Wohlstand entsteht durch Investitionen in Kooperation. Es geht pointiert um eine Wirtschaft mit allen. mehr...

Zu guter Letzt...Bild mit Text von Theodor Fontane: Die Alten und die Jungen...mehr ...

 

 

 

 

 

 

Nachruf Roland Steuerwald

Nachruf

Am Dienstag, den 8. Mai 2012, ist unser treuer und lieber Kollege, Freund und Mitstreiter

KreuzRoland Steuerwald

Roland Steuerwald mit seinem roten Schalim Alter von 73 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.

 

Nachruf Conrad Paetz

Nachruf

Mit großer Trauer mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass am 6. Februar 2012 plötzlich und unerwartet unser langjähriges EAB-Mitglied und ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der Evangelischen Arbeitnehmerbewegung NRW und BVEA stellvertretender Bundesvorsitzender bis 1998 KreuzConrad Paetz

Conrad Paetzverstorben ist.
Zum Nachruf ...zur PDF-Datei

 

Zusammenfassung des Referats von Prof. Wegener vom SI anlässlich der Eröffnung des Friedrich Karrenberg Hauses -pdf-Datei Moralische Ökonomie - Gerhard Wegner
Die Vielzahl der Krisen, in denen wir uns seit längerem befinden, zwingt nicht nur zu grundlegenden politischen und ökonomischen Transformationen, sondern sie fordern auch die christliche Sozialethik heraus. Was kann sie zu einer zukunftsfähigen Neuorientierung des Wirtschafts- und Gesellschaftssystems beitragen? Wohlstand entsteht durch Investition in Kooperation mehr... als pdf-datei

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Sozialwahl 2011 Zehn gute Gründe für die Sozialwahl
Ich wähle weil... - in einer Demokratie Wählen einfach dazu gehört, - ich mit meiner Stimme ein Zeichen für Soziale Sicherheit setzen will, - ich da mitbestimmen will, wo ich meine Beiträge bezahle, - Selbstverwaltung näher am Menschen ist als staatliche Verwaltung, - ich nicht nur der Politik die Zukunft von Rente und Gesundheit überlassen möchte, - meine gewählten Vertreter die Finanzen der Sozialversicherungsträger kontrollieren, - ich selber einen ganz konkreten Nutzen von der Selbstverwaltung habe, - ich mich auch in Krisenzeiten auf Renten- und Krankenversicherung verlassen will, - Rente und Gesundheit für mich wichtige Zukunftsthemen sind, - ich für einen starken und fairen Sozialstaat bin. mehr...

Sonderausgabe BVEA Rundschau Sozialwahl 2011 Sozialwahl 2011 - Titelbild Collage Elke Lartzdiese Sonderausgabe können Sie anfordern in unserer Geschäftsstelle mehr...


 

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Immer noch: Die sozialethischen Überlegungen des BVEA sind da! Coverbild der Handreichung Sozialethische Überlegungen-Grafik Elke Lartzeine Handreichung des BVEA - Antworten evangelischer Arbeitnehmer auf die globale Krise. Erarbeitet durch den Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Arbeitskreis Theologie des BVEA.. Federführung: Matthias Gehlhar, Berlin Dr. Christian Homrichhausen, Berlin Eva-Maria Kramer, Amelinghausen Dr. Gerhard Kühlewind, Nürnberg Werner Künkler, Essen Unter Mitarbeit von: Heinrich Abelmann, Göttingen Friedhelm Broxtermann, Osnabrück Helmut Faber, Oberhausen Günter Freudenberg, Braunschweig Dr. Roland Gierth, Sulzbach Edith Hollweg, Mainz Hans-Jürgen Lorke, Nürnberg Klaus Meding, Osnabrück Klaus Reinhardt‚ Hamburg Andreas Schächtele, Karlsruhe Dieter Schaper, Gelsenkirchen Wolfgang Schifner, Bonn Dietwald Wolf, Hennigsdorf Werner Trautwein, Berlin. Verabschiedet durch die Delegiertenversammlung. Herausgeber: Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen - BVEA.mehr...
Ergebnis: Handreichung in Heftform ab Anfang November in unserer Geschäftsstelle in Essen zu beziehen. BVEA, Alfredstr. 53, 45130 Essen, Tel.: 0201 770392 - Sozialethische Überlegungen 'Arbeit, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung'
Handreichung als PDF-Datei
(Größe 1.89 MB)

 

 

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Bundesvorsitzender Bernhard Dausend - stellvertretender Vorsitzender, amtierender Vorsitzender
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