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Presse: Werner Künkler - Empfehlung an die in den GKV Vertreterversammlungen vertretenen Mandatsträgerinnen und Mandatsträger der ACA. Wenn es auch möglich ist, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen zu Lasten ihrer Versicherten die Beiträge um mindestens 8,-- € pro Monat bzw. 1 % vom Einkommen erhöhen dürfen, sollten die von der ACA entsandten Vertreterinnen und Vertreter sorgfältigst prüfen, ob diese nur zu Lasten der Arbeitnehmer geplanten Erhöhung in dieser Größenordnung jeweils notwendig ist. Wie schon die einseitig nur von den Versicherten zu zahlende Praxisgebühr von 10,-- € pro Quartal gezeigt hat, wurde außer einem unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand nichts zur Kostendämpfung erreicht. Unsere Vertreterinnen und Vertreter in den Beschlußorganen der GKV sollten in jedem Fall die Kostenstrukturen der jeweiligen GKV´s prüfen. mehr...

Die EAN Berlin-Brandenburg lädt zu Ihrem 50-jährigen Bestehen ein! Vom 27.-28.2.2010 - Ev. Kirchengemeinde Siemensstadt, Schuckertdamm 363. mehr...

 

zum Editorial - Inhalt der Ausgabe 3 - 2009

Zum Geleit - Werner Künkler - Nach der Wahl ist vieles anders, als vor der Wahl Liebe Leserin, lieber Leser, in Abwandlung dieser viel benutzten Binsenweisheit, wissen wir alle, dass es für jeden, für jede Partei, die bei der letzten Bundestagswahl Mehrheiten erringen konnte, angesichts der weltweiten Finanzkrise und der daraus ganz besonders national wirkenden Wirtschaftskrise, eine schwierige Aufgabe wird, für die Menschen in unserem Lande Wohlstand und soziale Gerechtigkeit zu schaffen. Die Koalition zwischen der Union und den Liberalen, ist unter dem Gesichtspunkt, dass jede der beiden Parteien, bei den vor der Wahl mehr oder weniger gemachten Wahlversprechen, ihr Gesicht wahren will. Geblieben sind jedoch über alle Parteigrenzen hinaus, die volkswirtschaftlichen und sozialen Probleme, die auch der großen Koalition nicht gelöst werden konnten. Die besonders von der FDP vollmundig versprechen den Steuersenkungen für kleine und mittlere Einkommen in Höhe von ca. 24 Milliarden Euro, sind wohl nur auf Pump zu finanzieren, man spricht sogar von einem zweiten Schattenhaushalt. mehr...

Glauben - Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. (Joh 14, 1) - Dr. Christian Homrichhausen Jesus suchte die sozialen, kulturellen und religiösen Wunden zu heilen. Unvorhergesehene Ereignisse und unerwartete Geschehnisse erschrecken Menschen. Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten geraten ins Wanken. Nicht nur Vorgänge im Nahbereich eines Menschen können Erschrecken auslösen. Das Bewusstsein ist gewachsen, dass die Lebensbedingungen und Lebensverhältnisse der Menschen auf der Erde aufeinander einwirken und einander bedingen. mehr...

60 Jahre Deutscher Gewerkschaftsbund Wichtig wie nie! Die Gewerkschaften - Werner Künkler Wenn der Deutsche Gewerkschaftsbund und seiner unter dem Dach des DGB vereinten Einzelgewerkschaften, sein 60 jähriges Bestehen feiert, so ist es inder Tat wieder einmal sehr wichtig geworden auf das Wirken, auf die Erfolge, aber auch die Mißerfolge des DGB hinzuweisen. 1. Mai Demo - Redner Scholz-DGB-Berlin-Brandenburg Historisch gesehen, waren es nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands 1945 die vielen Branchen- und Einzelgewerkschaften die unter der Aufsicht der alliierten Siegermächte die ersten in Deutschland, die wieder ihre Arbeit aufnahmen, mit fast allen demokratischen Grundrechten. So waren die Bestrebungen auch der Richtungsgewerkschaften, wie z.B die Liberalen, die Christlichen und die freien Gewerkschaften ein gemeinsames Dach zu schaffen, ein richtiger Schritt. Gelernt hatte man aus der Geschichte, daß die Uneinigkeit, in den Zielen und der politischen Richtungen vor 1933 sowie Arbeitslosigkeit und die Not der Arbeitnehmer der NS Partei 1933 den verhängnisvollen Weg geebnet haben. mehr...

Die neuen sozialethischen Überlegungen des BVEA sind da! Coverbild der Handreichung Sozialethische Überlegungen-Grafik Elke Lartzeine Handreichung des BVEA - Antworten evangelischer Arbeitnehmer auf die globale Krise. Erarbeitet durch den Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Arbeitskreis Theologie des BVEA.. Federführung: Matthias Gehlhar, Berlin Dr. Christian Homrichhausen, Berlin Eva-Maria Kramer, Amelinghausen Dr. Gerhard Kühlewind, Nürnberg Werner Künkler, Essen Unter Mitarbeit von: Heinrich Abelmann, Göttingen Friedhelm Broxtermann, Osnabrück Helmut Faber, Oberhausen Günter Freudenberg, Braunschweig Dr. Roland Gierth, Sulzbach Edith Hollweg, Mainz Hans-Jürgen Lorke, Nürnberg Klaus Meding, Osnabrück Klaus Reinhardt‚ Hamburg Andreas Schächtele, Karlsruhe Dieter Schaper, Gelsenkirchen Wolfgang Schifner, Bonn Dietwald Wolf, Hennigsdorf Werner Trautwein, Berlin. Verabschiedet durch die Delegiertenversammlung. Herausgeber: Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen - BVEA.mehr...
Ergebnis: Handreichung in Heftform ab Anfang November in unserer Geschäftsstelle in Essen zu beziehen. BVEA, Alfredstr. 53, 45130 Essen, Tel.: 0201 770392 - Sozialethische Überlegungen 'Arbeit, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung'
Handreichung als PDF-Datei
(Größe 1.89 MB)

Fristlose Kündigung Ohne Abmahnung gleich kündigen - ein neuer Trend? - Werner KünklerDie Anlässe waren oft geradezu banal, wie der unterschlagene Pfandbon, das Handyaufladen im Betrieb, die Frikadelle, die vom Buffet entwendet wurde. Bei genauem Hinsehen handelte es sich in der überwiegenden Zahl der Fälle darum, dass man langjährig beschäftigte MitarbeiterInnen loswerden wollte. Altersgründe, mit hoher Abfindung; aus Kostengründen, der Arbeitsmarkt läßt Dumpinglöhne zu; wegen Betriebsratstätigkeiten. Auch wenn die überwiegende Zahl der Arbeitgeber solche Vorgehensweisen mit Kopfschütteln begleiten, muss die Arbeits-Gerichtsbarkeit diesem Rechtsmissbrauch mit entsprechenden Urteilen begegnen. Das heißt aber auch, dass es in den angesprochenen Fällen um Diebstähle geht und um Vertrauensmissbrauch. Aber immer schön der Reihe nach. Die Bewertung des langjährigen untadeligen Arbeitsverhältnisses darf nicht zu kurz kommen. Vorgesetzte, die so handeln wie in den vorgenannten Fällen, gefährden den Sozialen Frieden in den Betrieben und schmälern das Ansehen ihrer Firma. Die betroffenen Unternehmen sollten prüfen, ob sie über die richtigen Führungskräfte verfügen! - Werner Künkler

Historischer Meilenstein Eine Frau an der Spitze der Evangelischen Kirche - Dr.Gerhard Kühlewind Synode und Kirchen-konferenz der EKD wählten im Oktober in Ulm die Landesbischöfin der Evangelischlutherischen Kirche Hannovers, Margot Käßmann, mit deutlicher Mehrheit zur Nachfolgerin von Wolfgang Huber. Margot Käßmann erzielte 132 von 142 abgegebenen Stimmen. Zu ihrem Stellvertreter wurde der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, gewählt. An der Spitze der Evangelischen Kirche in Deutschland steht seit Oktober erstmals eine Frau. Eine Frau, die sich durchgesetzt hat in der männlichen Welt der Kirchenleitungen, die vier Kinder hat und geschieden ist. Es ist ein historischer Meilenstein in der Geschichte des deutschen Protestantismus. In Anlehnung an Sönke Wortmanns aktuellen Spielfilm könnte man sagen, Margot Käßmann ist nun Päpstin, doch sie hat eben nicht ihr Geschlecht verleugnen müssen, um in dieses hohe Amt zu gelangen. „Rom verhandelt mit den Piusbrüdern, die Protestanten öffnen sich der Welt. Mit Margot Käßmann an der Spitze kann die evangelische Kirche neue Kraft gewinnen.“ So lautete die Überschrift eines Kommentars von Matthias Drobinski in der Süddeutsche Zeitung. Ein Blick auf die neuere Geschichte der Evangelischen Kirche zeigt das wahrhaft historische Ausmaß dieser Wahl. mehr...

Vernetzung von Haupt- und Ehrenamt - Matthias Gehlhar Neben der Wahl des neuen Rates hat sich die Bundessynode schwerpunktmäßig mit dem Ehrenamt beschäftigt. Die Vernetzung von Haupt- und Ehrenamt soll der Entwicklung angepasst und intensiviert werden. Christinnen und Christen, so heißt es in der Kundgebung, „bringen sich ein in Initiativen, Gemeinwesenprojekte und Organisationen in den Bereichen Kultur und Bildung, Sozialdienste und Sport, Politik und Arbeitswelt. Sie öffnen so die Kirche für die Welt und bewahren sie damit vor Selbstgenügsamkeit und Milieuverengung. Um ihres Auftrags willen sucht die Kirche die Zusammenarbeit mit Bündnispartnern im Gemeinwesen.“ So hoffen die Kollegen und Kolleginnen des BVEA auch weiterhin auf Unterstützung ihres Engagements für die Mitbestimmung in den Sozialversichungen und Unterstützung bei den Sozialwahlen 2011. Wir gratulieren zur wegweisenden Wahl Frau Dr. Käßmann und wünschen für die Aufgaben viel Erfolg und Gottes Segen. Matthias Gehlhar mehr...

Denkschrift im Fokus des BVEA - Laue Äußerungen helfen nicht - Werner Künkler In der Tat wäre eine eindeutige Aussage der EKD zu diesem Thema zugunsten der großen Zahl der Betroffenen besser gewesen. Glasfabrik In dem Vorwort wird das Spannungsfeld von ökonomischer Vernunft und Menschenwürde angesprochen, um eine gute Lösung zu finden.Die ökonomische Vernunft ist längst weitgehend, durch die ungezähmte Gier vieler wirtschaftlich Verantwortlicher, untergegangen. Menschenwürde und ökonomische Vernunft haben, wenn sie je eine Gleichwertigkeit hatten, diese längst verloren. Der Mindestlohn kann sicherlich nicht die Armut beenden, aber er kann sie erheblich bremsen und die Wertschätzung der Arbeit erheblich erhöhen. Die beste Lösung des Problems ist richtigerweise eine funktionierende Tarifautonomie. Leider haben die Gewerkschaften nicht mehr den großen Rückhalt in unserem Wirtschaftssystem und von einigen ewig Gestrigen ist das auch gewollt. Die unter (13) angesprocheneUntersuchung wirtschaftsnaher Institute, dass die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes eine Million Arbeitsplätze kosten wird, ist reinster Zweckpessimismus. Kaum ein Unternehmen ist aufgrund einer gerechten Lohnfindung bisher, wie in der Denkschrift angesprochen, in Konkurs gegangen bzw. in Schwierigkeiten gekommen. Wenn das passiert, so hat das meistens mit den Geschäftsmodellen unternehmerischen Versagens und einer geänderten Marktsituation zu tun, aber nichts mit so genannten „überdehnten Löhnen“. (siehe Acandor, Quelle, Porsche und die Scheffler-Gruppe etc.) mehr...

Sozialwahlen 2011 - Vorbereitungen laufen auf Hochtouren Es gilt, das gute Ergebnis von 2005 zu bestätigen- Matthias Gehlhar Im Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen - ACA, der Plattform der konfessionellen Arbeitnehmerverbände, rauchen die Köpfe, man grübelt über Wahlkampfstrategien und Wahlkampfprogramm, der BVEA sammelt seine Kandidaten für 2011, es ist wieder soweit, die nächsten Sozialwahlen stehen vor der Tür. An der Durchführung wird trotz der häufigen Kritik nichts verändert. Keine politische Partei möchte als Totengräber der Mitbestimmung im Sozialversicherungswesen dastehen und eine Tradition seit Einführung zu Bismarck‘s Zeiten mit der ersten Wahl 1903 beenden. Die Bevölkerung zahlt Milliarden jedes Jahr in die Sozialversicherungskassen, so ist es nur recht und billig, das sie auch eine gewisse Kontrolle und Mitwirkung garantiert haben möchte. Matthias Gehlhar mehr...

Katholische und evangelische Kirche beziehen gleiche Positionen - Dr. Gerhard Kühlewind In der Enzyklika „Caritas in Veritate“ (Liebe in Wahrheit), die im Juli 2009 genau der Öffentlichkeit präsentiert wurde, fordert Papst Benedikt XVI, Ethik, Würde und das Streben nach dem Allgemeinwohl zur Grundlage der globalisierten Wirtschaft zu machen. Gier habe den schlimmsten Abschwung seit der großen Depression herbeigeführt. Zur Lösung der globalen Probleme sei „das Vorhandensein einer echten politischen Weltautorität“ dringend nötig. Scharf geht der Papst mit den Praktiken an den Finanzmärkten ins Gericht: „Die Finanzmakler müssen die eigentlich ethische Grundlage ihrer Tätigkeit wieder entdecken, um nicht jene hoch entwickelten Instrumente zu missbrauchen, die dazu dienen können, die Sparer zu betrügen.“ Weiter heißt es: „Die ausschließliche Ausrichtung auf Gewinn läuft, wenn dieser auf ungute Weise erzielt wird und sein Endzweck nicht das Allgemeinwohl ist, Gefahr, Vermögen zu zerstören und Armut zu schaffen.“ Die Wirtschaft brauche „für ihr korrektes Funktionieren die Ethik; nicht irgendeine Ethik, sondern eine menschenfreundliche Ethik“. mehr...

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