BVEA Archiv 2-2009 | Archiv 2-2009 aus den Landesverbänden |

 

Editorial - Inhalt der Ausgabe 2 - 2009

Zum Geleit Werner Künkler - Prekäre Arbeitsverhältnisse und Mindestlohn sind eine unendliche Diskussion mehr...

Glauben - Theologische Betrachtung: 'Du hast geleitet dein Volk' - Dr. Christian Homrichhausen Der Spruch ist Teil eines Psalms, der altes Überlieferungsgut enthaltend auf die Reformtheologen zurückgeht, die um 626 v. Chr. in Juda eine Neuorientierung einleiteten. Das Lied hebt einen ursprünglichen Zusammenhang hervor: zuerst war die Rettung aus Ägypten und ihr folgte die Sesshaftwerdung. Dies war nicht unwichtig, festzuhalten in einer Zeit, in der eine innere Festigung des wirtschaftlichen, sozialen und religiösen Lebens gesucht wurde und manche Erwartungen schwanden. mehr...

Runter vom Sofa! Evangelischer Arbeitnehmertag 2009 BVEA - afa Bayern - afa Thüringen 6. November - 8. November 2009 - Franken-Akademie Schloß Schney bei Lichtenfels 1989 – 2009: 20 Jahre kirchliches Engagementin der Arbeitswelt in Ost und West mehr...

Sozialethische Überlegungen 'Arbeit, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung' Coverbild der Handreichung Sozialethische Überlegungen-Grafik Elke Lartzeine Handreichung des BVEA - Antworten evangelischer Arbeitnehmer auf die globale Krise
Die schwerste Wirtschafts- und Kapitalmarktkrise seit den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts hat weltweit den Glauben an die Funktionsweise des marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystems erschüttert. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die bisherigen Wertmaßstäbe und Wirtschaftsideologien primär durch eine von Gier und Größenwahn geprägte Globalisierung bestimmt werden. Angesichts der negativen Erfahrungen mit den fatalen Auswirkungen der völlig zerrütteten internationalen Finanzwirtschaft auf die Weltwirtschaft und des immer schnelleren Strukturwandels wird man weltweit nicht mehr ohne neue soziale und ethische Standards in der Gesellschafts-, Sozial- und Finanzpolitik auskommen.mehr...
Ergebnis: Handreichung in Heftform ab Anfang November in unserer Geschäftsstelle in Essen zu beziehen. Handreichung als PDF-Datei (Größe 1.89 MB)

Wir haben die Fensterreden satt! - Plädoyer für eine kontrollierte Wirtschaft - Matthias GehlharDemo Mai 2009 - Luftballons und Plakat-Bild Elke LartzSoziale Marktwirtschaft stösst an ihre Grenzen - Die Entwicklung geht in Richtung einer neuen Idee. Deutschland muß weg von dem zwanghaften Sozialen Marktwirtschaftsgedanken. Wir brauchen eine kontrollierte Marktwirtschaft. Die „soziale“ Marktwirtschaft wird zunehmend deformiert. Viele Menschen spüren das, wissen das, haben aber Angst den Gedanken auch zu Ende zu denken, stossen dabei auch gleich auf wortgewaltige Gegenredner, die entweder aus falsch verstandener Sozialromantik agieren oder bewusst nicht auf Privilegien verzichten wollen. Wieviele Skandale verträgt der Mensch? Betriebe mit anonymen Kapitaleignern setzen immense Gewinnvorstellungen bei gnadenlosem Lohndumping durch. mehr...

Der Krieg beginnt erst - Deutschland braucht einen Afghanistan-Beauftragten - Matthias Gehlhar Deutschland braucht einen Afghanistan-Beauftragten Koordination der Politik bei Außeneinsätzen der Bundeswehr ist zu verbessern - Seminar Außenpolitik und Menschenrechte in Berlin Konradshöhe: Leutnant Christian Schneider, Hauptmann Thomas Steinmetz, Jugendoffiziere und Referenten für Sicherheitspolitik, Margret Meerwein, ehrenamtl. Mitarbeiterin, Alexander Blessing, Lateinamerikareferent von Eirene, einer evangelischen Entwicklungshilfeorganisation, Dr. Christian Homrichhausen, EAN Berlin-Brandenburg
Der Sicherheitsbegriff hat sich in den letzten 20 Jahren nach der Wiedervereinigung Deutschlands erheblich verändert. Sie fußt auf einer vernetzten Sicherheit in Bündnissen, wie z.B. der Nato. Das vereinigte Deutschland hat eine neue Position in der Welt und im Bündnis. Die Partner erwarten aktives Engagement und so sind Bundeswehrsoldaten in 12 Krisenregionen der Welt im Einsatz. Bekannte wie der Kosovo und Afghanistan, weniger bekannt im Kongo oder Libanon. Die Bundeswehr ist ein Instrument deutscher Sicherheitspolitik und so versteht sie ihren Auftrag, agil und präventiv im Netz der diplomatischen, ökonomischen und militärischen Strategien. mehr...

Delegiertenversammlung 2009 Bericht - Matthias GehlharHarmonisches Treffen in schwieriger Zeit -Evangelische Arbeitnehmerverbände unzufrieden mit der Politik - Mitte des Jahres fand die Delegiertenversammlung des BVEA in Langenbiber statt. - Die Delegierten der Landesverbände demonstrierten Einigkeit in wichtigen Fragen der sozialen Zukunft. - Dr. Johannes Vöcking, Vorsitzender der Barmer Krankenkasse über die Auswirkungen der Gesundheitsreform.
Fast alle aktiven Verbände waren vertreten. Als Gast sprach der neue KDA Vorsitzende Pfarrer Peter Janowski ein Grußwort und betonte die gute Zusammenarbeit in der Vergangenheit und machte auf Perspektiven aufmerksam. Der Bürgermeister von Langenbiber Markus Schacht begrüßte kurz die Teilnehmer in seiner Gemeinde. mehr...

Schlüssel zur Zukunft des Sozialstaates - Dr. Gerhard Kühlewind Bildausschnitt Generationen - Bild Elke LartzEvangelische Arbeitnehmer unterstützen das Rentenmodell der KAB
Die Alterung der Bevölkerung, die Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt und die noch längerfristig anhaltenden Folgen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 stellen unsere Sozialen Sicherungssysteme vor eine große Herausforderung.
Ohne entschiedenes politisches Handeln kann Altersarmut in den kommenden 20 Jahren zu einem Massenphänomen werden. Besonders problematisch erweist sich zum einen die starke Ausweitung von befristeten, ungesicherten und schlecht bezahlten (Teilzeit-) Arbeitsverhältnissen. Diese werden mehr und mehr zur Regel, die klassischen „Normalarbeitsverhältnisse“ zur Ausnahme. Langzeitarbeitslosigkeit, Erwerbsminderung, Kinderbetreuung reduzieren den Anspruch zusätzlich und überdies kam es in den letzten Jahren zu erheblichen Rentenkürzungen.
Altersarmut muss nicht sein, ihr kann und muss politisch entgegengewirkt werden. Heute wie im Jahr 2030 gilt: Es sind die jeweils Erwerbstätigen, die das Sozialprodukt - also den „Kuchen“, der real verteilt werden kann - erwirtschaften und die auf einen Teil dieses „Kuchens“ für die jeweils Nicht-Erwerbstätigen verzichten müssen. mehr...

   

Im Jahr des 500. Geburtstags Calvins Besinnung auf die zehn Gebote - Dr. Christian Homrichhausen26 Jahre nachdem der 500. Geburtstag Martin Luthers gefeiert worden ist, kommt diese Ehre dem jüngeren Reformator zu, der bis heute eine beträchtliche Wirkung auf Lehre und Leben des Protestantismus ausübt. Die Einheit des Volkes sollte der Einheit Gottes und dem einen Tempel entsprechen, in dem sich das Volk sammelte. Die richtigen liturgischen Formen, wie z. B. die Passahfeier und die Zentralisation an einem Ort werden eingeschärft. Der Weg aus Ägypten wird als ein „Leiten“ Gottes in „Barmherzigkeit“ erinnert und als liebende Erwählung des Volkes Israel gedeutet. Gott hat sich als der wahre Gott Israels erwiesen. Er hat dieses Volk in Liebe erwählt und hält ihm die Treue auch dann, wenn es den ihm aufgetragenen Weg verlassen sollte, sich schuldig macht und von Gott zurückgerufen werden muss. Erwählung, Rettung und Treue zeichnen die Barmherzigkeit Gottes aus.mehr...

Leserbrief zur BVEA Rundschau Ausgabe 1-2009 - zm Artikel Kirche auf dem Weg ins Mittelalter - Dr. Gerhard Kühlewind

Leserbrief zur Ru 1-2009:' In der Überschrift zu seinem Artikel fragt Herr Dr. Kühlewind süffisant, ob sich die Kirche auf dem Weg ins Mittelalter befindet. Die Antwort auf diese Frage liefert er mit seinem Text selbst: Die evangelische Kirche, wie sie sich Herr Dr. Kühlewind offenbar wünscht, wäre tatsächlich vorreformatorischmittelalterlich. Wie könnte er sonst ernsthaft glauben, dass er 235(!) Evangelischen, in ihrer Mehrheit Theologen, ein Bischofszitat entgegenschleudern kann in der Erwartung, dass sie sagen: Wenn’s ein Bischof meint, dann ist es so! So nicht! Die Reformatoren haben dafür gestritten, dass nicht Menschen, sondern Christus selbst seine Kirche durch sein Wort leitet – und er spricht: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch!“ Mission (lateinisch für Sendung) ist der Grundauftrag der Kirche, pointiert: Die Mission der Kirche ist Mission! An wem? An allen Völkern! Daran ändert kein Zitat eines ehemaligen oder aktuellen Landesbischofs etwas, kein Beschluss einer Synode und auch nicht der BVEA. Denn: Wir gehen nicht zurück ins Mittelalter - wir bleiben evangelisch!' Pfarrer Diplom-Historiker Martin Fromm - zum Artikel

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