BVEA Archiv 1-2009 | Archiv 1-2009 aus den Landesverbänden |

Aktuelle Kurzinformationen ...

EAB NRW - Evangelische Arbeitnehmerbewegung Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.

Aufruf zum 1.Mai 2009

Zusammen mit allen Arbeitnehmerorganisationen rufen wir Euch alle auf, gemeinsam – in Solidarität und demokratischer Mitverantwortung – zum 1.Mai mit allen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen gegen die, die für die in Wirkung und Ausmaß weltweite Finanzkrise und Wirtschaftskrise verantwortlich sind zu demonstrieren. Es kann und darf nicht sein, dass eine kleine Gruppe Banker ganze Volkswirtschaften und die Beschäftigten in Not und Armut stürzen. Ebenfalls wehren wir uns entschieden dagegen, dass Banken nach den angerichteten Schäden systemrelevant sein sollen und ganze Industriezweige, deren Arbeitsplätze aufgrund der Finanzkrise gefährdet sin, es nicht sein sollen. Weiterhin fordern wir alle Politiker und ihre Parteien auf, endlich für einen gerechten Mindestlohn zu kämpfen. Wir schließen uns dem Aufruf des deutschen Gewerkschaftsbundes an. Arbeit für Alle, bei gerechtem Lohn. mehr...

Denkmodelle - Reinhard Ziegler

Ich bekenne frei, dass mir in einer kapitalistischen Welt eine leidende, opponierende Kirche fast à priori eine Notwendigkeit erscheint - Max Scheler, deutscher Philosoph, 1874-1928 Im September 1995 fand im noblen Fairmont-Hotel hoch über San Francisco ein denkwürdiges Treffen statt. Michail Gorbatschow, damals schon außer Dienst, hatte die Macht- und Wissenselite der Welt zu einem dreitägigen Gedankenaustausch über nicht weniger als die Zukunft der menschlichen Zivilisation im 21. Jahrhundert eingeladen. An die 500 Politiker, Wirtschaftslenker und Wissenschaftler reisten an. Die Denkergebnisse eigneten sich nicht für die breite Publikation (Medienvertreter waren ohnehin nur handverlesen zugelassen), passten sie doch so gar nicht zu den Millenniumszielen der UN und dem Berufsoptimismus amtierender Staatsführer. Das Industriezeitalter mit seinem Massenwohlstand ist nicht mehr als ein Wimpernzucken in der Geschichte der Ökonomie - stellt der Zukunftsforscher John Naisbitt unter allgemeiner Zustimmung fest. Eine 20 zu 80-Weltgesellschaft werde sich unausweichlich herausbilden. 20% Eliten und anspruchsvoll Beschäftigte stünden 80% gering bezahlten oder untätigen Habenichtsen gegenüber, die mit ausreichend Lebensmitteln und betäubender Unterhaltung ruhig gestellt werden müssten. mehr...

Ecklohn, Mindestlohn oder Hungerlohn ? - Horst Kielmann

In der Frühzeit der Menschheit lebten diese von dem was sie sammelten oder erjagten. Später, als die Menschheit größer wurde, konnte nicht mehr jeder auf die Jagd gehen oder selber Naturprodukte sammeln. Man tauschte untereinander und schuf bald bestimmte Gegenwerte für die erbrachten Leistungen, tauschte ein Tier gegen einen Sack Getreide. Dann wurden die Transportwege zueinander länger, schwieriger und wertvolle Mineralien wie z.B. Muscheln, Silber und Gold wurden als Ersatzwerte im Tausch eingesetzt. Man schuf Geld in der Form von Münzen, später Scheinen, für deren Wert Regierende, dann auch Geldverleiher und Banken maßgeblich waren. Alles wurde anonymer im Verhältnis zur persönlichen Leistung. Einige häuften Geld als Kapital an, oft mit Gewalt, ohne eigene, persönliche Leistung einzubringen. Und im Laufe der Zeit wurde die Arbeitskraft als eingebrachte Leistung wie Ware behandelt, wie es Heute noch per Gesetz ist. Eigentlich ein menschenverachtender Zustand. Aber wieviel ist denn die augenscheinliche nicht messbare oder wiegbare Leistung eines Menschen wert? mehr...

Reiches Land mit armen Kindern - Familienpolitik muß sich ändern - Seminar EAB Oberhausen - Horst Hülsermann

Deutschland muss in der Familienpolitik aufholen. Dies war Thema des 1. Bezirksschulungstages 2009. Kinder sind die Zukunft unseres Landes, ja unserer Erde, deshalb darf es Kinderarmut nicht geben. Die Kinderarmut ist real, nicht nur in der so genannten dritten Welt, sondern auch in Deutschland. Aber es geht weltweit um mehr als materielle Armut: Bildungsarmut, mangelnde Förderung, Fehlernährung, schlechte Gesundheit, Bewegungsmangel. Massive Investitionen u.a. in die Kinderbetreuung, Ganztagsschulen und ein Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz, wie für 2013 geplant, sind nur ein Teil der notwendigen Maßnahmen. Steuerlich absetzbare Kinderbetreuung, Kindergelderhöhung und Einführung des Elterngeldes sind ebenfalls ein zentraler Ansatz auf dem Weg aus der Kinderarmut heraus zu kommen. Doch wie sieht die Wirklichkeit aus? mehr...

ean Baden - Evangelische Arbeitnehmerschaft im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Baden e.V.

Aufruf der Evangelischen Arbeitnehmerschaft ean Baden zum 1.Mai 2009

Die Evangelische Arbeitnehmerschaft im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Baden e.V. ruft gemeinsam mit dem DGB zur Teilnahme an den Veranstaltungen zum 1. Mai 2009 auf. Sie unterstützt das Motto des DGB: „Arbeit für alle bei fairem Lohn!“ mehr...

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Tagung: Werte für eine soziale und gerechte Welt - Globalisierung neu denken

Die Tagung wurde vom KDA Baden und der Evangelischen Arbeitnehmerschaft (ean) in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Baden veranstaltet. Zunächst referierte Klaus Heidel, Werkstatt Ökonomie Heidelberg, über „Globalisierung als Herausforderung“ auch als Herausforderung für die Kirchen. Anhand von viel statistischem Material verdeutlichte er die Zusammenhänge, von Entwicklung und Ernährung, Bildung und Armut. Dabei wurde deutlich wie weit groß die Unterschiede in der Entwicklung von Afrika und Asien sind. In dreizehn Thesen fasste er seine Analyse zusammen. Hauptthese war: Die Globalisierung ist von Widersprüchen gekennzeichnet. Besonders die Liberalisierung der Finanzmärkte hat zur Bedrohung ganzer Volkswirtschaften geführt. Die globale Ökonomisierung durchsetzt alle Lebensbereiche, sodass die politische Herausforderung darin besteht, das Primat der Politik vor jeglicher Ökonomie wiederzugewinnen und auch durchsetzen. Die Ausführungen forderten zur Diskussion heraus. mehr...

Der neue Vorstand

Der neue Vorstand der Evangelischen Arbeitnehmerschaft Baden: Siegfried Aulich als Begleiter. Wilhelm Rojek, Meckesheim bleibt 1. Vorsitzender. Stv. Vorsitzende: Gabi Vetter, Lahr und Friedhelm Tscherter, Neuried. Kassierer ist Werner Posmeck, Karlsruhe, Schriftführerin, Sabine Keim, Denzlingen. Beisitzer: Roland Reihs und Joachim Keim, Denzlingen, Werner Hofmann, Karlsbad, Roswitha Müller, Pfinztal, Doris Osswald, Menzigen, Ulrich Bomke, Oberöwisheim. mehr...

RAKÜ e.V.

Die Kirchen und der 1. Mai

Der Sozialismus führte in beiden christlichen Kirchen zu Reformen in der Arbeiterfrage. Stimmt das? Anmerkungen zum 1.Mai - Wo kommt dieser Feiertag her? mehr...

 

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