BVEA Archiv 1-2009 | Archiv 1-2009 aus den Landesverbänden |

 

Editorial - Inhalt der Ausgabe 1 - 2009

Aufruf zum 1.Mai 2009 Zusammen mit allen Arbeitnehmerorganisationen rufen wir Euch alle auf, gemeinsam – in Solidarität und demokratischer Mitverantwortung – zum 1.Mai mit allen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen gegen die, die für die in Wirkung und Ausmaß weltweite Finanzkrise und Wirtschaftskrise verantwortlich sind zu demonstrieren. Es kann und darf nicht sein, dass eine kleine Gruppe Banker ganze Volkswirtschaften und die Beschäftigten in Not und Armut stürzen. Ebenfalls wehren wir uns entschieden dagegen, dass Banken nach den angerichteten Schäden systemrelevant sein sollen und ganze Industriezweige, deren Arbeitsplätze aufgrund der Finanzkrise gefährdet sind, es nicht sein sollen. Weiterhin fordern wir alle Politiker und ihre Parteien auf, endlich für einen gerechten Mindestlohn zu kämpfen. Wir schließen uns dem Aufruf des deutschen Gewerkschaftsbundes an: Arbeit für Alle, bei gerechtem Lohn! mehr...

Die Kirchen und der 1. Mai Der Sozialismus führte in beiden christlichen Kirchen zu Reformen in der Arbeiterfrage. Stimmt das? Anmerkungen zum 1.Mai - Wo kommt dieser Feiertag her? mehr...

Zum Geleit - Zukunftsfähige Politik braucht Visionen - Werner Künkler Das Jahr 2009 beschert der Bundesrepublik Deutschland ein Superwahljahr (15 Wahlen) von Kommunalwahlen über Landtagswahlen bis zur Bundestagswahl, sollen die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes die Richtlinien der Politik neu entscheiden. Dieses verfassungsgemäß garantierte Grundrecht wird leider von den Menschen oft - je nach Wahl - nicht mehr so wichtig genommen. Die Wahlbeteiligungen von ca. 50% zeigen, (Beispiel Hessen), wie das zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Bildung einer mehrheitsfähigen Regierung führen kann. Das hat im Wesentlichen etwas damit zu tun, dass etwa 70 % der Bundesbürger glauben in Deutschland gehe es ungerecht zu. Ein anderer Teil glaubt nicht mehr, dass unser Rechtsstaat noch richtig funktioniert, die da oben machen sowieso was sie wollen. Die Welt ist in Bewegung Sind etwa Kommunikationsschwierigkeiten der politisch Verantwortlichen gegenüber den Menschen im Lande dafür verantwortlich? Ist die Politik zu sehr abgeschottet und wird nicht mehr verstanden? mehr...

Gesellschaft Glauben - Hang zum Höheren ist das Problem - Dr.Christian Homrichhausen Gott löschte die gegen uns zeugende Schuldschrift aus, die mit ihren Vorschriften gegen uns stand, und räumte sie aus dem Weg. (Kol. 2,14) Der Vers, der zugleich der Monatsspruch für April ist, lässt das Thema von Ostern hell aufleuchten. Die inneren und äußeren Mauern sind niedergebrochen und ein neuer Weg kann beschritten werden. Martin Luther hat in seiner Vorrede zur Auslegung des Kolosserbriefes durch Melanchthon im Jahr 1529 die Lage der Adressaten kurz und eindrücklich charakterisiert. Der Brief ist an Menschen gerichtet, die des „Himmelsbrotes“ überdrüssig geworden sind und nun „Zwiebeln“ und „Knoblauch“ „Ägyptens“ wieder genießen wollen. Die Folgen können nach Luthernur Not und Angst sein. Davon gibt der Brief tatsächlich Zeugnis.mehr...

Hartz IV - Ungerechtigkeiten endlich beenden - Werner Künkler Hartz IV, ein gut gemeintes Gesetz, wird schlecht ausgeführt Wie der Präsident des Landessozialgerichtes Dr. Jürgen Brand feststellt, ist die Flut der Widersprüche und Klagen im Jahr 2008 um 23 % gestiegen. Damit ist ein neuer Höchststand erreicht. Als grundlegende Ursache stellt er fest, dass das Hart IV Gesetz von Beginn an darunter litt, dass es mit einer sehr heißen Nadel gestrickt wurde und in seinen Durchführungsbestimmungen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ARGEn restlos überfordert. Was schließlich dazu führt das die Bescheide fast zur Hälfte fehlerhaft sind und erfolgreich vor Gericht bestritten werden. Das beschäftigt in verstärkten Umfang die Landessozialgerichte und auch das Bundessozialgericht. mehr...

BVEA WISO - Sozialethische Überlegungen - Matthias Gehlhar Auf der Zielgeraden Sozialethische Überlegungen des BVEA Der Wirtschafts- und Sozialpolitische Ausschuss des BVEA, besetzt mit Teilnehmern aus allen Landesverbänden geht mit den neuen „Sozialpolitischen Überlegungen“ auf die Zielgerade. In kleinen Arbeitsgruppen wurde die Beschlußvorlage für die letzte Sitzug erstellt. Die gedruckten Überlegungen werden im Herbst 2009 in der Geschäftsstelle in Essen zu bestellen sein. Das Anliegen wird durch das Vorwort Werner Künklers deutlich: Die schwerste Wirtschafts- und Kapitalmarktkrise seit den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts hat weltweit den Glauben an die Funktionsweise des marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystems erschüttert. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die bisherigen Wertmaßstäbe und Wirtschaftsideologien primär durch eine von Gier und Größenwahn geprägten Globalisierung bestimmt wurden. mehr...

Staunen im Glauben Kirchen auf dem Weg ins Mittelalter? Dr. Gerhard Kühlewind Was in den letzten Wochen so alles über die Katholische Kirche in Presse, Rundfunk und Fernsehen verbreitet wurde, hat - um es ganz vorsichtig auszudrücken - bei sehr vielen Menschen zu starken Irritationen geführt. An erster Stelle ist natürlich die Teil-Rehabilitierung der erzkonservativen und intoleranten Piusbruderschaft samt der Holocaust-Leugners Richard Williamson zu nennen. War da nicht vorauszusehen, dass damit das Verhältnis zu den Juden erneut schwer belastet würde? Doch nicht nur bei den Juden, sondern auch bei den meisten Christen rief diese Entscheidung Unverständnis hervor, auch in den eigenen Reihen. Zigtausend besorgter Katholiken zweifeln am Kurs ihrer Kirche. mehr... mehr...

Staunen im Glauben Kirchen auf dem Weg ins Mittelalter? Dr. Gerhard Kühlewind Was in den letzten Wochen so alles über die Katholische Kirche in Presse, Rundfunk und Fernsehen verbreitet wurde, hat - um es ganz vorsichtig auszudrücken - bei sehr vielen Menschen zu starken Irritationen geführt. An erster Stelle ist natürlich die Teil-Rehabilitierung der erzkonservativen und intoleranten Piusbruderschaft samt der Holocaust-Leugners Richard Williamson zu nennen. War da nicht vorauszusehen, dass damit das Verhältnis zu den Juden erneut schwer belastet würde? Doch nicht nur bei den Juden, sondern auch bei den meisten Christen rief diese Entscheidung Unverständnis hervor, auch in den eigenen Reihen. Zigtausend besorgter Katholiken zweifeln am Kurs ihrer Kirche.  mehr...

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