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Martin Luther zur gegenwärtigen Finanzkrise

„Es ist mancher, der meint, er habe Gott und alles zur Genüge, wenn er nur Geld und Gut hat; er verlässt sich darauf und brüstet sich damit so unentwegt und zuversichtlich, dass er auf niemanden etwas gibt.
Sieh, ein solcher hat auch einen Gott: der heißt Mammon, d.h. Geld und Gut; darauf setzt er sein ganzes Herz. Das ist ja der allergewöhnlichste Abgott auf Erden. Wer Geld und Gut hat, der weiß sich in Sicherheit und ist fröhlich und unerschrocken, als sitze er mitten im Paradies, und umgekehrt, wer keines hat, der zweifelt und verzagt, als wisse er von keinem Gott.“
Martin Luther, 1483-1546; Großer Katechismus, zum ersten Gebot

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Die Rundschau Redaktion
 

Zum Geleit - Vorwort von Brunhild Bald brunhild baldLiebe Leserin, lieber Leser, auch wir widmen uns in dieser Ausgabe den skandalösen Ereignissen auf dem Finanzmarkt. Auch wenn die Auswirkungen davon nur wenige von uns erreicht haben. Noch befinden wir uns im Auge des Hurrikans. Der erste Sturm ist über uns hinweggefegt, und die Betroffenen bangen um ihre Einlagen. Aber das sollen ja nur 10% der Bevölkerung sein, die Verluste zu beklagen haben. Und die wenigsten davon sind Arbeitnehmer, die durch ihrer Hände Arbeit diese Werte erschaffen. Die können sich solche Aktien, Derivate, Zertifikate etc. gar nicht leisten. Aber wenn der Sturm weiterzieht und die momentane Ruhe im Auge uns verlässt, dann sind wir nahezu alle betroffen...

Nach sechs Jahren Tätigkeit als Bundesvorsitzende des BVEA – ein Blick zurück ohne Zorn. In diesen sechs Jahren ist natürlich vieles passiert, auf das ich im einzelnen nicht eingehen kann. Wir haben im Vorstand immer versucht, das Steuer in stürmischen Zeiten in der Hand zu behalten. Unruhige See gab es vor allem, weil die EKD ein geringeres Steueraufkommen verzeichnete und dies zum Anlass nahm, ihre Schwerpunkte neu auszurichten. Davon waren wir am meisten betroffen. Die größte Gefahr, den BVEA ganz aufzulösen, konnten wir abwenden, obwohl die Zuschüsse aus Hannover auf weniger als ein Drittel gekürzt wurden. Die eigenständige Geschäftstelle in Berlin musste daraufhin aufgegeben und so manches eingespart werden. mehr...

Glauben - Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (Joh.1,14) - Dr. Christian Homrichhausen, Theologischer Berater des BVEA

Mit einem alten Loblied auf das „Wort“ beginnt Johannes sein Evangelium. Das ihm überkommene Lied entfaltet er mit einer Aussage, die das Weihnachtsevangelium enthält: der Sohn Gottes, Jesus Christus, hat unter den Menschen seine Wohnstatt gewählt. Eine Geburtsgeschichte von Jesus erzählt Johannes nicht. Er blickt nicht mit den Augen eines römischen Geschichtsschreibers auf das Leben von Jesus. Nur der Evangelist Lukas, der „eine Erzählung der Ereignisse“, „die sich unter uns zugetragen haben“, nach eingehender Prüfung der ihm überkommenen Überlieferung schreiben wollte und sie dann „der Reihenfolge nach“ aufführt (Lk.1,1-4), verknüpft die Ereignisse um Jesus mit einem genauen Datum aus der Chronologie der römischen Kaisergeschichte (Lk.3,1) mehr...


Gier und Größenwahn - In der Situtaion werden Erinnerungen wach - Werner Künkler - Eine treffendere Überschrift ist wohl kaum zu finden wenn die Wall-Street- Bosse Milliarden in den Sand setzen und weltweit auch die nationalen Finanzsysteme an den Abgrund führen. ...mehr...


Über 100 Jahre religiöser Sozialismus - Ein paar Sätze zum Nachdenken - Helmut Faber - Eigentlich sind es deutlich mehr als 100 Jahre. Der religiöse Sozialismus hat seine Wurzeln in der Bibel, in der jakobinischen Gemeinde in Jerusalem, im Matthäusevangelium: „Ihr wisst, dass die Herrscher der Völker diese knechten, und ihre Großen sie vergewaltigen. So soll es unter euch nicht sein“ (Matth.20, 26). Martin Niemöller (Präsident der Ev. Kirche von Hessen und Nassau 1947-1964) sagte: „Der religiöse Sozialismus steht der Bibel näher als die real existierende Kirche.“ mehr...


Reichlich hohl Fehlende Selbstkritik der Wirtschftsexperten ist ärgerlich - Matthias Gehlhar - Obwohl die Zahlen der Börse und die Auswirkungen auf die nationalen Ökonomien bereits vernichtende Züge gewinnen, sind wenig prüfende Analysen unserer Manager und Wirtschaftsweisen zu hören, die Ökonomen machen einfach weiter.mehr...


Bahnbrechendes historisches Ereignis - Dr. Gerhard Kühlewind - Ein kirchliches Schuldbekenntnis verbessert die Vertrauensbasis für gegenseitige Toleranz und Respekt „In unseren Kirchen habe wir erkannt, wie christliche Judenfeindschaft mithalf, der Katastrophe den Weg zu bereiten.“ Mit diesen deutlichen Worten, die wir so bislang von unserer Amtskirche noch nicht gehört haben, beginnt das Schuldbekenntnis, das in einer Handreichung zur Gestaltung des Gottesdienstes am 9. November dieses Jahres – am 70. Jahrestag der Reichsprogrom- bzw. Reichskristallnacht – veröffentlicht wurde. Es sollte in unseren Gottesdiensten in ganz Deutschland verlesen werden. Für mich ist dieses Schuldbekenntnis ein weiteres bahnbrechendes historisches Ereignis in der gemeinsamen Geschichte von Christen- und Judentum in Deutschland... mehr...


Interessen der Menschen in der Verwaltung vertreten - Werner Trautwein - Ehrenamtliche Mitarbeit im Verwaltungsrat und im Widerspruchsausschuss der Techniker Krankenkasse Viele Mensche engagieren sich ehrenamtlich in Verwaltungsräten – einem Organ der Sozialversicherung. Ihre Aufgaben sind vielfältig und verantwortungsvoll, und doch ist der Öffentlichkeit häufig nicht oder kaum bekannt, woraus die Tätigkeiten der Verwaltungsräte bestehen. . mehr...


Sozialgerichte erhalten Netzwerk für Eigenständigkeit - Hajo Bieletzki -Trotz intensiver Bemühungen der unter der Federführung des DGB von den beteiligten Sozialverbänden und Organisationen ist es bis heute noch immer nicht gelungen, die von interessierten Kreisen aus Politik und Verwaltung geplante Zusammenlegung von Verwaltungs- und Sozialgerichtsbarkeit gegen den seit Jahren erklärten Willen aller unmittelbar Beteiligten aufzugeben. mehr...



Zu Guter Letzt ... mehr...

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