BVEA Archiv 1-2008 | Archiv 1- 2008 aus den Landesverbänden|
BVEA - Archiv 1 - 2008 - Inhaltsangaben mit Kurzbeschreibung

Zum Geleit - Vorwort von Brunhild Bald brunhild baldLiebe Leserin, lieber Leser, wir sind ein reiches Land – ein sehr reiches Land! Die Summen, die im Moment in unseren Medien herumschwirren machen einen schwindelig – und nachdenklich und dann wütend. Land und Bund haben auf wundersame Weise plötzlich Summen zur Verfügung, aus welcher, wie auch immer gefärbten Kasse, um die Landesbanken der Bundesländer mit Milliarden, deutschlandweit vermutlich zwanzig Milliarden, zu sanieren. Das ist ein Skandal! ...mehr...


Glauben - die Befreiungstat Gottes Ostseetreppe-Bild Elke LartzDie Bibel und die Steuerflucht Der private Eigennutz muss die Sorge für den Nächsten nicht ausschließen Ich ermahne euch nun, Brüder, unter Berufung auf die Barmherzigkeit Gottes, eure Leiber hinzugeben zu einem lebendigen, heiligen, Gott wohlgefälligen Opfer. Das ist euer vernünftiger Gottesdienst. Lasst euch nicht diesem Weltgefüge gleichschalten, euch vielmehr in erneuertem Denken ändern, um prüfen zu können, was Gottes Wille ist, das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. (Röm. 12, 1-2) mehr...


Unter Geiern - Nokia Bochum - Werner Künkler lohndumping verboten! Für Mindestlöhne-Bild Cornelia GalischUnter Geiern Auf dem deutschen Arbeitsmarkt kommt es zu unglaublichen Veränderungen Mit großer Betroffenheit, Sorge und Zorn mussten wir über die Medien erfahren, dass das Vorzeigeunternehmen Nokia Bochum, trotz guter Auslastung und guter technisch hochwertiger Produkte, die gut im Markt eingeführt sind, am 1.7.2008, zugunsten einer Produktionsstätte in Osteuropa (Rumänien), geschlossen wird.
Wir protestieren gegen diese, auch aus unternehmerischer Sicht kurzatmige Entscheidung, aufs schärfste. Aus Steuermitteln wurde Nokia Deutschland bisher, inklusive europäischer Fördermittel insgesamt mit 88 Millionen Euro für den Ausbau der deutschen Standorte unterstützt. Belegschaft und Betriebsrat waren in keiner Weise in die Schließungspläne eingebunden. Die Mitbestimmungsgesetze und alle gesetzlichen Bestimmungen wurden bei der Entscheidungsfindung aufs gröbste außer acht gelassen. Der soziale Frieden in Bochum ist aus den Fugen geraten. mehr...


Deutschland zieht in einen Krieg und hofft auf eine "weisse Weste" - Matthias Gehlhar Äußerungen unserer Politiker zur Erweiterung des Mandats der Truppen in Afghanistan machen ein großes Manko klar. Die Nato beschließt am Hindukusch mit Truppen die Ruhe wieder herzustellen, die großen Partner bekämpfen die Rebellen, die deutschen bauen Brunnen und Krankenhäuser.
Von allen anerkannt eine gute Arbeit, aber wer hat sich in unserem Land wirklich vorgestellt, das die Situation so bleibt? Verständlich, dass z.B. Kanada, ebenfalls im Wahlkampf, nach mehr Präsenz der Deutschen ruft. Bleibt die Berliner Politik dabei, ist die Nato in ihrer Einheit gefährdet. Auch die Soldaten brauchen einen klaren Rückhalt, denn sie riskieren ihr Leben. mehr...


Christenverfolgungen heute Ein vergessenes Thema und bittere Beispiele - Dr. Gerhard Kühlewind Wenn wir heute an Christenverfolgungen denken, so fällt uns automatisch die Zeit in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt ein. Vielleicht erinnern wir uns sogar noch an den römischen Kaiser Trajan, der im Jahr 112 Christen mit der Todesstrafe belegte, wenn sie nicht von ihrem Glauben abließen.
Auch im Großen Brockhaus geht man unter dem Stichwort „Christenverfolgen“ nicht weiter als bis zum Jahr 324: „Im Westen endete die Verfolgung bereits 311, während der Osten erst nach dem vollständigen Siege Konstantins d.G. 324 zur Ruhe kam.“ Selbst in Europa, aber vor allem in Korea werden Christen verfolgt Christenverfolgungen heute? Gibt es das überhaupt noch? Ja, und ob! Gegenwärtig ist die größte Christenverfolgung aller Zeiten im Gange! Völlig unerklärlich ist, warum dieses Thema so wenig von Presse, Rundfunk und Fernsehen aufgegriffen wird, so dass wir kaum etwas darüber wissen. Dabei könnte es doch wahrlich blutrünstige Schlagzeilen liefern.mehr...


Freiheit gegen Unverbesserliche verteidigen - Werner Künkler Vor 75 Jahren begann das dritte Reich - Lehren, die wir alle ziehen müssen Am 30.1.1933, also vor 75 Jahren, ergriff Adolf Hitler mit der Hilfe des damaligen Ex-Reichskanzlers Franz von Papen, als neuer Reichskanzler, die Macht in Deutschland. Als Führer der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (NSDAP) hatte Hitler es verstanden, mit großen, vollmundigen, populistisch gefärbten Versprechungen, wie der Behebung der großen Arbeitslosigkeit (6 Millionen Arbeitslose) und der damit einhergehenden Massenverelendung, Ankurbelung der Wirtschaft, Nichtanerkennung der Versailler Verträge (die die Weimarer Republik in große Bedrängnis brachten) mehr und mehr die Masse der Bevölkerung für sich zu gewinnen. Zuvor, bei den Reichtagswahlen, am 31.07.1932, gelang es der NSDAP , mit 37,4 % der Stimmen, als stärkste Partei, in den Reichstag einzuziehen. Was dann politisch folgte, hatte Hitler, schon Anfang der zwanziger Jahre in seinem Buch „Mein Kampf“ während seiner Festungshaft im bayerischen Landsberg, in der Beschreibung der Entwicklung und der Ziele des damaligen Nationalsozialismus, vorrausgesagt. Leider wurde das von den etablierten Kräften damals nicht ernst genommen. Erinnern heißt in erster Linie, aus der Geschichte zu lernen mehr...


Volle Moscheen machen keine Sorgen, eher leere Kirchen -Dr. Gerhard Kühlewind Ein gemeinsames Gebet für den Frieden auf der Welt sollte nicht nur auf Festivals möglich sein. Der Islam ist nun auch sichtbar in Deutschland angekommen. In jeder größeren Stadt gibt es mindestens eine Moschee - ob in Bayern oder in Berlin. Insgesamt werden nach Angaben des Islamarchivs zurzeit rund 159 Moscheen genutzt. Dazu kommen noch rund 2600 Gebetshäuser. 184 Moscheen sind zurzeit im Bau oder Planung.
Bischof Huber billigt den Moslems das Recht auf Moscheen zu
Viele Bürger sind angesichts dieser Entwicklung verunsichert. Im Hinterkopf haben sie überdies die Bilder von furchtbaren Anschlägen und Verbrechen fundamentalistischer Islamisten, die sich einfach nicht verdrängen lassen, obwohl man weiß, dass 99,9 % der Muslime in Deutschland damit nichts zu tun haben möchten. An so manchen Orten wird gegen die neuen Moscheen heftig demonstriert. Ein Beispiel, das durch Presse und Fernsehen besonders bekannt wurde, ist Berlin - Heinersdorf. Hier entsteht eine Moschee für die Ahmadiyya-Gemeinde. Und die Anwohner sind dagegen. Seit Monaten protestieren sie. Es geht um Toleranz einerseits, um Angst vor Fremden andererseits. Seit Monaten liegen die Nerven blank. Der Bau ist aber genehmigt und wächst, wie das Unverständnis. mehr...


BVEA unterzeichnet Plattform zur Eigenständigkeit der Sozialgerichtsbarkeit - BVEA Vorstandsarbeit - Hans-Joachim Bieletzki BVEA unterzeichnet Plattform zur Eigenständigkeit der Sozialgerichtsbarkeit Nachrichten aus der BVEA - Vorstandsarbeit Aus interessierten Kreisen der Bundespolitik wird schon seit einiger Zeit darauf hingewirkt, die Sozialgerichtsbarkeit mit der Verwaltungsgerichtsbarkeit zusammenzulegen, um die Arbeit der Gerichte effektiver und gestraffiner durchführen zu können. Soziale Belange der Kläger vor Sozialgerichten wurden dabei hintenangestellt. Tagung-Netzwerk „Gerechte Rente“ Um dem entgegen zu wirken, hat sich vor einiger Zeit unter Federführung des DGB ein Netzwerk zur Eigenständigen Sozialgerichtsbarkeit gebildet. An diesem Netzwerk haben alle interessierten Sozialorganisationen und Institutionen zusammengearbeitet und aus aktuellem Anlass (Anhörung im Bundestag) eine „Plattform 2008“ erstellt, in der nochmals alle relevanten Fakten aufgeführt wurden. mehr...


BVEA-BUNDESVERBAND-WISONachrichten aus der BVEA Vorstandsarbeit - Wirtschafts- und Sozialpolitischer Ausschuss des Bundesverbandes - Februar 2008 BVEA Bundesverband: Die Zeit ist reif!
Herausforderungen einer neuen Gesellschaft - Sozialethische Überlegungen Evangelischer Arbeitnehmer werden aktualisiert Seit zwei Jahren arbeitet der Wirtschafts- und Sozialpolitische Ausschuss des Bundesverbandes an der Erstellung neuer Grundlagen des Verbandes. Vertreter aller aktiven Landesverbände arbeiten an der Aktualisierung der Sozialethischen Überlegungen des BEA. Diese vor 20 Jahren produzierten Grundüberlegungen stammen aus einer Zeit, in der manche wirtschaftliche Neuerung noch als Segen verstanden wurden. Ganze Passagen haben sich überholt. mehr...


 

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Bundesvorsitzender Bernhard Dausend - stellvertretender Vorsitzender, amtierender Vorsitzender
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