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EAB NRW

Evangelische Arbeitnehmer-Bewegung Nordrhein-Westfalen


Ältere Radfahrer im Straßenverkehr

EAB-Verband in Gronau kümmert sich um die Verkehrssicherheit

Schilderwald in Berlin-Lankwitz, Bild Elke LartzVerlangsamte Reaktion, Gehör und Sehfähigkeit nicht mehr die Besten, neuartige Verkehrsregeln, Fahrrad zu schwer und zu groß - die Probleme älterer Fahrradfahrer im Straßenverkehr sind vielfältig.

Um Senioren beim richtigen Umgang mit derartigen Problemen zu helfen, organisierte nun der "Evangelisch-Kirchliche Männerdienst in der EAB Gronau" eine Informationsveranstaltung zum Thema Verkehrssicherheit im Alter.

In das Gemeindezentrum Mitte wurden zu diesem Zweck Vertreter von Polizei und Kreisverkehrswacht eingeladen.

Anlass dazu gab es laut EKMD-Vorsitzenden Heinz Zachej genug:

So verunglückten in den letzten beiden Jahren mehr als 200 Fahrradfahrer ab 60. Viele Senioren so Zachej weiter, kämen mit Neuerungen im Straßenverkehr, wie etwa den überall in Gronau entstehenden und schon gebauten Kreisverkehren, nicht zurecht.

Die gut besuchte Veranstaltung startete mit den Grußworten des Gronauer Bürgermeisters Karl-Heinz Holtwisch, der auf eben solche Probleme älterer Menschen im Straßenverkehr hinwies und die Wichtigkeit der Veranstaltung betonte.

Danach hatten die Experten das Wort. Walter Corsten, pensionierter Beamter der Verkehrswacht, erteilte hilfreiche Tipps zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr.

Helle Kleidung, Reflektoren und Helm gehören dazu

Er gab zu bedenken, dass es, gerade wegen der im Alter langsamer werdenden Reaktion, enorm wichtig sei, rücksichtsvoll und vorausschauend zu fahren.

"Nicht auf andere schimpfen, sondern mit Fehlern anderer rechnen",

war sein Leitsatz. Ein besonderes Anliegen war ihm außerdem die richtige Ausrüstung des Fahrrads und die des Fahrradfahrers selbst.

Helle Kleidung, Reflektoren und Helm, sollten zur Grundausstattung jedes Radfahrers gehören, so Corsten. Die viel zu schweren und oft zu großen Hollandräder, die vom Großteil der Senioren gefahren werden, seien laut Corsten nicht für alte Menschen geeignet.

Verkehrssicherheit ist generationenübergreifend.

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