Sie sind hier:  BVEA "Archiv 2-2005 Sozialwahl 2005 - Mitbestimmen über Milliarden Euro"
Zurück ] [ Willkommen ] [ Nach oben ] [ Weiter ]

 Suche:

...BVEA Archiv 2-2005

Gesellschaft


Sozialwahlen 2005 - Richtig wichtig

Mitbestimmen über die Milliarden

Was geschieht mit den Beiträgen?
Sie entscheiden über die Zukunft

  • Selbstverwaltung bedeutet:
    Alle, die durch ihre Beiträge die Sozialversicherungen finanzieren, sollen auch Einfluss darauf nehmen, was mit ihrem Geld geschieht.

Dafür wählen sie alle sechs Jahre ihre Vertreterinnen und Vertreter in die Vertreterversammlung - so heißt das Gremium bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) oder in den Verwaltungsrat (bei den Ersatzkassen). Die beiden Gremien haben die gleiche Funktion. Sie sind je zur Hälfte von Arbeitgebern und Versicherten besetzt. Die Männer und Frauen in der Selbstverwaltung arbeiten ehrenamtlich.

Die Sozialwahl ist eine Listenwahl. Angekreuzt werden nicht Personen, sondern Organisationen: Gewerkschaften, andere Verbände und "freie Listen". Vorsicht: Letztere vertreten oft Arbeitgeberinteressen.

Nicht überall gibt es richtige Wahlen ("Urwahlen"). Werden genau so viele Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt wie Sitze zu vergeben sind, gelten sie automatisch als gewählt. Eine solche "Friedenswahl" gibt es bei den Landesversicherungsanstalten. Bei der BfA und einigen Krankenkassen dagegen gibt es Urwahlen.

bfa/ge

Rentenversicherung: 228 Milliarden-Etat
Für 2004 werden die Ausgaben auf knapp 228 Milliarden geschätzt.
2003 betrugen sie 225,9 Milliarden Euro.nach oben

Aufgaben der Vertreterversammlung

Wie hoch die Rente und die Versicherungsbeiträge sind, legt der Bundestag fest. Wozu braucht man dann noch die Selbstverwaltungsgremien?

Die Mitglieder der Vertreterversammlung kontrollieren, wie mit den Milliarden-Einnahmen gewirtschaftet wird. Die Ausgaben für Renten stehen zwar fest. Die "Kontrolleure" können aber zum Beispiel mitentscheiden, wie viel Geld in Kuren und Rehabilitation investiert wird. Auch auf die Qualität nehmen sie Einfluss. Denn der Vorstand muss der Vertreterversammlung seine Vorschläge für die Reha-Richtlinien auf den Tisch legen. Diese beschließt sie dann. In den Richtlinien steht, welche Leistungen unter welchen Umständen erbracht werden müssen.

Die Versichertenvertreter bestimmen auch die Mitglieder der Widerspruchsausschüsse. Lehnt die BfA -Verwaltung etwa einen Antrag auf Kur oder Erwerbsminderungsrente ab, können die Versicherten Widerspruch einlegen. Bleibt die Verwaltung bei ihrem Beschluss, dann landet der Fall bei der Widerspruchsstelle. Sie entscheidet dann über den Antrag. Die Vertreterversammlung wählt auch die Versichertenberaterinnen und -berater, die bundesweit eingesetzt werden. Es sind ehrenamtlich Tätige, die unter anderem Rentenanträge annehmen und Fragen rund um die gesetzliche Altersvorsorge beantworten. Sie können auch Beschwerde einlegen, wenn die Antwort auf einen Antrag zu lange dauert. nach oben

Inhalt BVEA-Archiv 2-2005

Presse:

Wut bei Arbeitnehmern


Inhalt Archiv 2-2005 aus den Landesverbänden:

nach oben

Sozialwahl 2005Artikel zur Sozialwahl:

erste Vorstellung Sozialwahl 2005

BVEA - Sozialwahl 2005 - Nur wo BVEA draufsteht ist auch BVEA drin!

Sozialwahl 2005 - Vorbereitung

Sozialwahl 2005 - Aufgaben der Mitglieder

Gegen Ignoranz und für Mitbestimmung

Sozialwahlen 2005 Mitbestimmen über die Milliarden Euro

Einfach ärgerlich

Sozialwahlen 2005 - unsere Kandidaten

 


 WillkommenBundesverband  -  Vorstellung  -  Vorstand  -  GeschäftsstelleImpressum - Landesverbände - TermineBVEA RundschauBVEA  Aktuell"Links"
Inhaltsverzeichnis in Listenform - BVEA-Archiv  

Der BVEA ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich


BVEA

Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen e.V.

 Auguststr. 80, 10117 Berlin - Mitte

Tel.: 030  283 95 151 - Fax: 030  283 95 167 - mail: aus spam-gründen mail-adresse als bild