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Bundesverband


Zusammen gegen Rechts!

Delegiertenversammlung des BVEA /
Bundesvorsitzende kündigt politische Initiativen an

60 Delegierte aus 16 Landesverbänden trafen sich zum jährlichen Treffen der Arbeitnehmerorganisationen in der sächsischen Metropole Leipzig.

Brunhild Bald
Dank für die bisher geleistete Arbeit und Mut für die Zukunft: Die Bundesvorsitzende Brunhild Bald vor der Delegiertenkonferenz
Delegierte aus Braunschweig und Württemberg
Trotz heftiger Kontroversen sind
die Delegierten aus Braunschweig
und Württemberg bester Laune.

Die Situation in der Bundesrepublik nach den Reformen war wichtiger Diskurs auf der Delegiertenversammlung. Brunhild Bald, Bundesvorsitzende des BVEA, forderte die Vertreter der Wirtschaft auf, endlich auf die neuen Strukturen zu reagieren und Arbeitsplätze zu schaffen. Für Kürzungen im sozialen Bereich erkennen die evangelischen Arbeitnehmer keine Spielräume mehr.

Mit deutlicher Einhelligkeit wurde ein Antrag gegen rechte Gesinnung verabschiedet. Mit Sorge beobachten die Mitglieder, dass Umgang und Sprache mit der nationalsozialistischen Vergangenheit an Eindeutigkeit verliert.

Unglückliche Vergleiche im politischen Alltagsgeschäft sollten unter Demokraten verpönt sein.

Mit Spannung wurde der Besuch von Oberkirchenrat Dr. Jens Kreuter erwartet. Im Rahmen der Sparbemühungen unserer Kirche werden auch Strukturveränderungen angedacht. Die evangelischen Arbeitnehmerorganisationen werden in ihrer Arbeit anerkannt, die Höhe der Zuschüsse wird aber kaum zu halten sein. In Zukunft bedarf es einer Struktur angepassten Arbeitsweise der Verbände und der Geschäftsstelle in Berlin.

Die Organisationen stehen voll in den Bemühungen bei den diesjährigen Sozialwahlen wieder ein gutes Ergebnis zu erreichen. Nur, wenn es gelingt, die 5% Hürde zunehmen, dürfen die christlichen Organisationen z.B. Plätze in den Widerspruchstellen besetzten. Der Vorstand sprach allen Ehrenamtlichen, die mit ihrem Einsatz ein Auftreten möglich machen, den besonderen Dank aus. Die christlichen Organisationen gehen mit guten Chancen in das Rennen, zumal sie sich ein klares Programm gegeben haben.

Unterschiedlichste Anträge wurden von der Versammlung diskutiert und angenommen. Neben dem Hauptantrag gegen rechten Populismus im Land machten sich mehrere Verbände Luft mit deutlichen Absagen an die unsoziale Komponente der Sozialreformen. Aber auch eine generelle Forderung an die Wirtschaft, den Versprechen von Arbeitsplätzen, auch Taten folgen zu lassen. Gleichzeitig warnen die Mitglieder vor einer Verdrängung sozialversicherter Stellen durch 1-Euro-Jobs.

Auch in Brüssel sollen
Christen Flagge zeigen

Mehrere Verbände haben die Kontakte nach Europa verstärkt. Die informativen Besuche haben unter anderem auch die Tatsache erbracht, dass sich Deutschland im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuß -EWSA auf der Arbeitnehmerseite nur von Kollegen des DGB oder Einzelgewerkschaftlern vertreten lässt. Die EWSA ist das Vertretungsorgan "verschiedener wirtschaftlicher und sozialer Bereiche der organisierten Zivilgesellschaft" und steht Parlament, Rat und Kommission beratend zur Seite. Warum sollte, ähnlich der Kooperation in der ACA, nicht auch ein Platz der acht Arbeitnehmervertreter an einen konfessionellen Arbeitnehmervertreter gehen?

August Krüger, langjähriges Bundesvorstandsmitglied des BEA und Landesvorsitzender Niedersachsen hat seine aktive Mitarbeit beendet. 30 Jahre für die Sozialpolitik tätig geht im Norden eine Aera zu ende. Heinrich Abelmann wird zunächst die Geschicke in Hannover leiten.

Eine personelle Veränderung in der Geschäftsstelle, die Mitarbeiterin
Anneliese Nippe ist im wohlverdienten Ruhestand, erzwingt eine Überprüfung
der Arbeiten der Geschäftsstelle. Jetzt mit 2 ganzen Stellen ausgestattet, werden nicht mehr alle Wünsche erfüllt werden können. Die Tagung hat eines
auf jeden Fall deutlich gemacht. Die EAB; EAN oder AFA-Verbände des
BVEA sind kreativ und dynamisch an der Lösung der Probleme unseres Landes beteiligt.

ge
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