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EAB NRW

Evangelische Arbeitnehmer - Bewegung NRW

 


Unterschiedliche Positionen

Diskussion über den richtigen Weg auf dem Landesverbandstag der EAB NRW

Brigitte Grosse, DGB NRW
Ein Problem, drei Sichtweisen.
Brigitte Grosse, DGB NRW,
Matthias Gehlhar, BVEA,
Dieter Schaper, EAB Gelsenkirchen
als Moderator

Pfarrer Klaus Dombrowski, stellvertretender Vorsitzender der Evangelischen Arbeitnehmerbewegung, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., begrüßte in Vertretung für den erkrankten Landesverbandsvorsitzenden Werner Künkler die 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Ev. Gemeindesaal in Duisburg-Beeck auf das Herzlichste. Der Präses des Bezirksverbandes Rechter Niederrhein, Pfarrer Hans-Georg Assmann hielt den Gottesdienst, an dem auch Mitglieder der EAB-Vereine mitwirkten.

Arbeitszeitverkürzung als Mittel zur Lösung der Arbeitsmarktkrise war das Thema der Podiumsdiskussion. Einig waren sich die Beteiligten darin, dass die Arbeitszeit in Zukunft noch flexibler gestaltet werden muss. Dabei kann auch eine Wochenarbeitszeitverlängerung eine individuelle Lösung sein.

Tarifautonomie retten

Während Brigitte Grosse, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Nordrhein-Westfalen, klar machte, dass der DGB nicht gegen notwendige Reformen sei, aber die gerechte Verteilung der Last durch Hartz IV in Frage stelle und außerdem das Konzept für stark überarbeitungsbedürftig halte, betonte Matthias Gehlhar, Geschäftsführer des BVEA, dass es keine Alternativen zur Umsetzung des Reformpakets gäbe. Was es brauche, sei ein neuer Gesellschaftsvertrag, der die veränderten Bedingungen unter der Globalisierung ernst nimmt und die Verteilung neu organisiert. "Wir sollten uns nichts vormachen: alle gesellschaftlichen Gruppen müssen ihren Teil zu einer funktionierenden Sozialordnung beitragen."

Der mittelständischen Unternehmer Hans-Dieter Palapys betonte, die ganze Diskussion sei auf einen Paradigmenwechsel zurückzuführen, den es rückgängig zu machen gelte: "Die Arbeit wurde zugunsten der Freizeit abgewertet. Deutschland muss sich wieder auf eine seiner größten Tugenden besinnen: Fleiß."

Soziales Gleichgewicht ist Ziel allen Handelns

Die Delegierten des Landesverbandstages verabschiedeten im weiteren Verlauf des Tages einen Initiativantrag mit dem Wortlaut: "Bei aller notwendigen Flexibilisierung von Arbeitszeit appellieren die Delegierten der Evangelischen Arbeitnehmerbewegung, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., an alle verantwortlichen gesellschaftlichen Kräfte, die Grundsätze der Tarifautonomie beizubehalten.

Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und die Schaffung eines sozialen Gleichgewichtes müssen das Ziel jeden Handelns sein."

Klaus Dombrowski, NRW 

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