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EAG Bayern

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Gegen Ignoranz und für Mitbestimmung

Wie die EAG Bayern in die Wahlen zieht
..es gilt eine gute Truppe zusammenzustellen...

Sie sind eigentlich ziemlich unbekannt und niemand findet sie so recht spannend. Dabei geht es um ca. jeden dritten Euro, den Otto und Ottilie Normalverbraucher/in verdienen. Das sind in etwa 150 Milliarden Euro aus unserer Tasche, und wir wissen mehr oder weniger gar nichts darüber.

Wir von der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für soziale Fragen in Bayern und Thüringen (EAG), von der Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern (afa) und vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) wollen die Spannung der Leserinnen und Leser nicht über Gebühr strapazieren: Gemeint sind die Sozialbeiträge, die jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer den gesetzlichen Versicherungsträgern - den Krankenversicherungen, den Unfall-, Pflege- und Rentenkassen - entrichtet. Wer das Sagen hat bei diesen Versicherungsträgern, genau darum geht es bei den so genannten Sozialwahlen, die im Juni 2005 in unseren Wohnzimmern stattfinden.

Es gilt, unsere Gelder zu beaufsichtigen

Schon wieder ein Besuch, von dem wir noch gar nichts ahnten? Keine Panik! Gemeint ist die Briefwahl und somit ein Umschlag mit Stimmzetteln, die wir von unseren Versicherungen erhalten haben.

Worum geht es bei den Sozialwahlen?

Sozialversicherungen und Krankenkassen werden kontrolliert von Vertreter/innen der Versicherten und der Arbeitgeber, die im Sechs-Jahres-Turnus in Verwaltungsräte, Vertreterversammlungen und Vorstände gewählt werden. Innerhalb eines vom Gesetzgeber offen gelassenen Spielraums entscheiden diese Gremien selbstverwaltet über die „Politik" der jeweiligen Versicherung: Finanziert die Krankenkasse Mütterkuren? Ist der Haushalt des Rentenversicherungsträgers in dieser Form ausgewogen? Leiten die richtigen Personen die Geschäfte?

Wie setzen sich die Gremien zusammen?

Die Gremien der Selbstverwaltung sind paritätisch besetzt mit den Vertretern der Arbeitgeber, die ja die Hälfte des Sozialversicherungsbeitrags als Lohnnebenkosten tragen und aus den Vertretern der Versicherten. Um einen Millionen-Euroschweren Wahlkampf zu vermeiden, haben sich in Bayern die gesellschaftlich relevanten Gruppen auf eine ausgewogene Zusammensetzung der Vertreterversammlung und des Vorstands der Landesversicherungsanstalt (LVA) und des Verwaltungsrates der bayerischen AOK geeinigt.

Alternativen sind gut - Alternative Listen bei der Sozialwahl nicht!

Von den Versichertenvertretern stellt der DGB 2/3 und die kirchlichen Arbeitnehmerorganisationen 1/3 der Mitglieder. Diese Zusammensetzung entspricht dem Einfluss der Organisationen im sozialpolitischen Raum. Die kirchlichen Arbeitnehmerorganisationen haben sich zur „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen" (ACA) zusammengeschlossen. Ihr gehört neben den katholischen Organisationen KAB und Kolpingfamilie, die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für soziale Fragen in Bayern und Thüringen (EAG), bei der auch die Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (afa) Mitglied ist, an.

Warum kandidieren kirchliche Arbeitnehmerorganisationen?

Die christlichen Arbeitnehmerorganisationen - das heißt, mittels ACA auch die EAG - stellen sich der Wahl zu den Versicherungsgremien, weil sie damit ihren gesellschaftspolitischen Anspruch wahrnehmen, deutlich machen und umsetzen können und wollen. Hier haben wir Gremien, in denen nicht nur diskutiert, sondern in denen entschieden und gehandelt wird!

Es ist außerordentlich wichtig, dass diejenigen, die für die Versicherten ihre Stimme erheben, auch auf der Seite der Versicherten sind! Alternative Listen sind immer wieder aufgetaucht, die entweder das Interesse hatten, dass die Krankenkassenbeiträge sehr niedrig werden sollten und damit die Leistungen schlechter geworden wären, oder die darauf hinarbeiten wollten, dass das Geld der Krankenkassen an die „richtigen" medizinischen Institutionen fließen sollte. Beides konnte bisher verhindert werden.

Roland Steuerwald,

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...es gilt sich bestens zu informieren und das Wissen weiterzugeben...
Fritz Schösser, DGB Bayern
...es gilt die richtigen Verbündeten auszusuchen...

Für Christen gibt's keine Qual bei der Wahl! nach oben

Damit das auch in den nächsten Jahren so bleibt, gilt für die anstehende Sozialwahl nur Eines: Als Christinnen und Christen wählen wir ausschließlich Kandidatinnen und Kandidaten, die von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) nominiert wurden!


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Artikel zur Sozialwahl:

erste Vorstellung Sozialwahl 2005

BVEA - Sozialwahl 2005 - Nur wo BVEA draufsteht ist auch BVEA drin!

Sozialwahl 2005 - Vorbereitung

Sozialwahl 2005 - Aufgaben der Mitglieder

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