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Evangelische Arbeitnehmerschaft Berlin - Brandenburg

 


Nein zum Klonen

Soll ein im Reagenzglas erzeugter Embryo weniger schutzwürdig sein als der im Mutterleib?

Das Seniorenwerk der Evangelischen Arbeitnehmerschaft Berlin-Brandenburg e.V. hatte für seinen Gruppenabend das Thema „Kommt der maßgeschneiderte Mensch? Kann man Erbanlangen nach Belieben manipulieren?" auf dem Programm. Dazu wurde der Molekularbiologe Prof. Dr. Dr. Jens G. Reich eingeladen.

Prof. Reich ist einer der Protagonisten der Wende in der DDR und wurde 1994 zur Wahl zum Bundespräsidenten vorgeschlagen. Er hat als Sprecher des Deutschen Human-Genom-Projektes den Teilnehmern in sehr anschaulicher Weise die menschlichen wie tierischen Gene erklärt. Man ist schon in der Lage, die Bausteine des menschlichen Erbgutes zu entschlüsseln.

Gene abschalten oder vorhandene kranke verändern würde der Medizin zunächst helfen, aber man ist noch in der Forschung. Für das Klonen eines Menschen kam ein klares Nein.

Ein anderer Punkt war der Embryonenschutz. Soll ein im Reagenzglas erzeugter Embryo weniger schutzwürdig sein als der im Mutterleib? Hier sind sich die Wissenschaftler noch sehr uneinig und es wird daher noch eine Diskussion auch im Nationalen Ethikrat (Prof. Reich gehört diesem an) notwendig sein.

Die Teilnehmer verabschiedeten Prof. Reich mit lebhaftem Beifall und im Wissen, dass er die Genforschung, aber auch die philosophischen und humanen Dimensionen für das kommende Jahrzehnt im Auge behält.

Heinz Gärtner

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