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Gesellschaft

Berichte der Aktivitäten des BVEA

 

Gesellschaftliche Krise braucht Schulterschluß

Spitzengespräch der christlichen Arbeitnehmerverbände KAB und BVEA in Köln

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Nach langjähriger guter Zusammenarbeit haben sich die neuen Vorstände der christlichen Arbeitnehmerorganisationen persönlich kennen gelernt.:
Georg Hupfauer, Birgit Zenker für die KAB, Brunhild Bald, Werner Künkler und Matthias Gehlhar für den BVEA

Die Teilnehmer des Treffens unterstrichen zunächst die gute Zusammenarbeit vor allem bei der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen. Dennoch war man sich schnell einig, dass über die konfessionellen Grenzen hinweg der Dialog und ein gemeinsames Auftreten gegenüber der Politik in Berlin von Nutzen wäre.

Einen ersten Schritt wird man mit dem Christlichen Sozialen Kongress im November in Berlin machen. Der Dialog mit allen christlichen Arbeitnehmergruppierungen soll intensiviert werden. Gemeinsam beklagten die Teilnehmer, dass sich die Kirchen aus dem wichtigen Feld der Industrie- und Sozialarbeit zurückzögen. So könne man die Menschen an ihrem Arbeitsplatz mit allen Nöten und Sorgen begleiten. Der BVEA wird sich intensiv mit dem Rentenmodell der KAB mit seinen 4 Stufen auseinandersetzten. Man vereinbarte auch in Zukunft intensiven Gedankenaustausch. ge nach oben


Strukturanpassung im Blick

Auf der Vorstandssitzung des BVEA wurden neben dem Tagesgeschäft Satzungsänderungen und Strukturanpassungen diskutiert.
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Klausurtagung in Bibertal mal sommerlich: Brunhild Bald, Werner Künkler, Eva-Maria Kramer, Wolfgang Heinze, Günter Freudenberg
Nur auf dem Bild fehlen:
Hajo Bieletzkie, Dr. Walter Sohn, Matthias Gehlhar

Die Zuschuss-Situation wird für viele Evangelischen Werke dramatisch. Auch die Arbeitnehmerorgansiationen werden sich der neuen Situation anpassen.

Auf dem Prüfstand stehen unter anderem die Landesverbände und ihr Status, aber auch Veranstaltungen des Bundesverbandes. Die Bundesvorsitzende Brunhild Bald zeigte sich erfreut, dass sich das politische „Standing" des Verbandes verbessert habe.

Dank an alle Mitglieder, die sich bei der Sozialwahl engagieren und hoffentlich mit ihrem Engagement zu einem guten Ergebnis führen. Die Aufstellung der Listen ist fast abgeschlossen. In den Ländern und auf Bundesebene sind wieder erfolgreich Listenverbindungen mit dem DGB hergestellt. Das Wahlprogramm der ACA wird von uns mitgestaltet und steht schon bald allen zur Verfügung.

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weitere Artikel zur Sozialwahl:


Stiftung Marktwirtschaft diskutiert Kopfpauschale und Bürgerversicherung

Kopfpauschale und Bürgerversicherung

Auch bei der Stiftung Marktwirtschaft in der ersten Reihe:
Für den BVEA H.J. Bieletzki

Deutlich dramatischer als Horst Seehofer und Prof. Dr. Dr. Karl W. Lauterbach sah Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup sowohl die gegenwärtigen und zukünftigen finanziellen Herausforderungen im Gesundheitswesen als auch die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland. Das Forum der Stiftung Marktwirtschaft war prominent besetzt und auch für uns interessant.

So diagnostizierte er zum einen eine fundamentale Wachstumsschwäche und eine sich verfestigende Massenarbeitslosigkeit, zu deren Ursachen auch die durch die Sozialsysteme bestimmten Lohnnebenkosten gehörten.

Ohne grundlegende Reformen würde man daher langfristig bei Beitragssätzen zwischen 25 und 34 Prozent landen. Auch bezweifelte er, dass die Bürgerversicherung eine Zwei-Klassen-Medizin verhindern könne.                                                                       genach oben
 


 

Wir haben Alternativen

Perspektivenkongress in Berlin

Es ging leidenschaftlich zu:

Vom 14. bis 16. Mai diskutierten in der Berliner Technischen Universität Gewerkschafter, Christliche Arbeitnehmerorganisationen (KAB und BVEA), Mitglieder aus sozialen Bewegungen wie attac, Wissenschaftler und Umweltschützer Zukunftsperspektiven. „Es geht auch anders."

Das Motto des Kongresses wurde tausendfach unter Beweis gestellt. Es geht auch anders in der Wirtschaftspolitik, in der Gesundheitspolitik, bei den Renten, bei dem Arbeitslosengeld. Auf allen Gesellschaftsfeldern machten sich Wissenschaftler und Gewerkschafter an eine ernsthafte Bestandsaufnahme und legten konkrete Alternativen vor.

Schon zu Beginn der Veranstaltung stelle IG Metall-Vorsitzender Jürgen Peters klar: „Keine Frage, Arbeitnehmer sind bereit für Reformen, aber für solche, die etwas bringen, beispielsweise Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze, bessere Bildungseinrichtungen und soziale Sicherheit bei Krankheit und im Alter. Und vor allem: Gerecht muss es zugehen."

Dann ging es detailliert zur Sache: In der Wirtschaftspolitik zeigten Wissenschaftler des Memorandums 2004, dass das Warten auf wirtschaftliche Impulse keine Lösung der konjunkturellen Probleme der Bundesrepublik ergeben wird. Sie forderten eine Beschäftigungspolitik für mehr und bessere Arbeitsplätze, die sich an den Zielen Vollbeschäftigung, soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit orientiert.

Die Alternativen für die liberalisierten Finanzmärkte: Regulierung, Stärkung der Staatsfinanzen, Gewinne und Vermögen heranziehen. nach oben


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