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"Arbeit in Sicherheit" - für viele nur ein Wunsch

Pfarrer Dieter Heisig brach Lanze für Gewerkschaften

Dieter Heisig wurde einmal mehr deutlich. "Die schick gewordene Gewerkschaftsschelte hat überhaupt keinen Platz in der Gesellschaft" , das sagte der evangelische Industrie- und Sozialpfarrer.

Der Geistliche aus dem Evangelischen Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid übte beim zweiten ökumenischen "Arbeitnehmergottesdienst" der christlichen Sozialverbände im Vorfeld des 01. Mai vor der Polizeiinspektion Süd heftige Kritik an Arbeitgebern. Bei vielen von ihnen stünden "Kapitalinteressen höher im Kurs als die Sicherheit für Menschen und Arbeit".

"Arbeit in Sicherheit" war das Thema des Gottesdienstes, und angelehnt daran sagte Heisig: "Genau das ist für über vier Millionen Arbeitslose eine Wunschvorstellung." Nach Meinung des Pfarrers habe die "Wirtschaft für den Menschen" dazusein und nicht umgekehrt. Angesichts des Veranstaltungsortes ging Heisig auf die "Doppeldeutigkeit" des Themas "Arbeit in Sicherheit" ein.

Gerade bei der Polizei gehe es um zwei Dinge: die Sicherheit des Arbeitsamtes und die Sicherheit am Arbeitsplatz - ein Aspekt den auch Polizeipräsident Rüdiger von Schoenfeldt in seiner Ansprache vor den Mitgliedern der evangelischen und katholischen Arbeitnehmerorganisationen EAB, KAB und Kolping aufgriff. Die Bedeutung einen Arbeitsplatz zu bekommen und zu halten, könne nicht hoch genug eingeschätzt werden.

"Arbeit in Sicherheit" bedeute auch "Leben in Sicherheit", und von Schoenfeldt sprach dabei nicht allein von den Gefahren, denen seine Beamten ausgesetzt sind. Der PP versicherte, dass "die ganze Energie der Polizei der Aufklärung der Überfälle auf alte Frauen gilt". Von Schoenfeldt appellierte an die Bereitschaft eines jeden, Verantwortung zu übernehmen und nicht nur nach dem persönlichen Nutzen zu fragen.

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