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__________Landesverbände

Die Nähe zur Gewerkschaft bleibt die Idee

Die afa in Bayern feierte ihr 50-jähriges Bestehen in Schweinfurt

In Schweinfurt stand die Wiege der Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der Evang.-Luth. Kirche in Bayern und auch dort wurde das Jubiläum begangen. Im nahen Würzburg besteht die älteste Evangelische Arbeiterorganisation aus dem Jahre 1854. Die anwesenden Gäste machten deutlich, dass die christliche Arbeitnehmerorganisation als politischer Faktor im Land wahrgenommen wird.

Den Festvortag hielt Prof. Dr. Hengsbach zum Thema Entsolidarisierung der Gesellschaft. Die derzeitige Politik sei enttäuschend. Statt diesem Trend entgegenzuwirken, verstärkten die geplanten Reformen eher diese Tendenz.

Auch die Grußworte bewegten sich um dieses Thema. Der Bayerische DGB-Vorsitzende Fritz Schösser, gern gesehener und häufiger Gast auf den Versammlungen der afa, brachte den aktuellen Standpunkt der Gewerkschaften zu den geplanten Regierungsvorhaben zu Gehör. Sozialabbau werde keine Arbeitsplätze schaffen, es gehe um die gerechte Verteilung und den dauerhaften Schutz der Arbeitnehmerrechte.

Brunhild Bald, Vorsitzende des BVEA kommt ja aus München und kennt daher die Verhältnisse sehr gut. Sie schlug die Brücke zu den Evangelischen Arbeitnehmerorganisationen im Bundesgebiet. Der Bundesverband liegt auch auf den Schultern der starken Landesverbände aus NRW und Bayern. Sie hoffe auch weiterhin auf tatkräftige Unterstützung durch die afa beim Bund. Nur gemeinsam sei man stark genug und könne in Berlin Einfluss nehmen.

Karlheinz Seidel, Vorsitzender der afa, bedankte sich bei allen, die mit ihrer Arbeit die positive Entwicklung erst möglich gemacht hätten, verwies noch einmal auf den Kooperationsvertrag mit dem KDA, der dem Verband ein Stück Sicherheit garantiere.

Der Vorstand wird sich um strukturelle Straffung kümmern müssen. Mut mache die nicht erlahmende Energie der Kollegen und Kolleginnen, sich für die Belange der Arbeitswelt zu interessieren und sich tatkräftig einzumischen.

Mit Bedauern wurde die Entwicklung im Bundesgebiet zur Kenntnis genommen, wo der KDA und damit häufig auch die ehrenamtlichen Organisationen aus dem Zuschusskatalog verschwänden.

Das sich unsere Kirche aus der Industrie- und Sozialarbeit zurückzieht und somit auf Einflussmöglichkeiten verzichte, ist eine Fehlentwicklung der entgegen gesteuert werden muss.

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