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afa Thüringen - Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in Thüringen

Bewährungsprobe bestanden

Roland Walter

Ein Gespräch mit Sozialsekretär Roland Walther, dem Geschäftsführer des afa-Büros, darüber, wie die Einrichtung von den Bürgern bisher angenommen wurde

Vor mehr als zwei Jahren fasste der Landesvorstand der Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der Evangelisch-lutherischen Kirche Thüringens (afa) den Beschluss, sich in unausgebauten Räumen des Neuhäuser Pfarrhauses eine Landesgeschäftsstelle, verbunden mit einem Projekt Offenes Evangelisches Bürgerbüro einzurichten.

Frage"Freies Wort"
Antwort von Roland Walter

Der Beschluss war schnell gefasst, denn bis zur Umsetzung verging doch noch einige Zeit. Erzählen Sie doch kurz etwas über die Realisierung.

Den größten Teil der Baumaßnahmen übernahmen die afa - Freunde aus der Region in Eigenleistung in über 1.000 Stunden. Mit finanzieller Unterstützung des Bundesverbandes Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen (BVEA), der afa Bayern, der thüringischen Landeskirche sowie der Landkreise Sonneberg und Saalfeld/Rudolstadt wurde das rund 12.500 Euro teure Projekt im März 2002 offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Also ein Bürgerbüro für jedermann, wie man es beispielsweise in manchen Landratsämtern findet?

Ein wichtiges Projektanliegen ist es, dass das Offene Evangelische Bürgerbüro nicht den gewohnten Charakter einer Behörde beziehungsweise Einrichtung trägt, sondern eine auf kurzem Wege, umkomplizierte soziale Anlaufstelle für jeden Bürger ist. Beim Aufsuchen von Ämtern oder Behörden sehen sich manche Bürger genötigt, Dinge zu benennen, von denen sie nicht wissen, ob oder wie sie diese formulieren sollen.
Ihnen geht es also mehr um die menschliche Seite der Beratung? In vielen Fällen, so bei schweren Schicksalen, ist eine Behörde oft überfordert, da es mehrere Sachgebiete mit unterschiedlichen Institutionen berührt. Bürger meiden deshalb nach unserer Erfahrung diese Ämter meistens aus Scham oder weil sie Sorge haben, nicht verstanden zu werden
Können Sie das etwas verdeutlichen? Die derzeitige Ansprechpartnerin Evelin Walter (ABM) baut über das persönliche Gespräch und das Eingehen auf den Rat Suchenden gegenseitiges Vertrauen auf, was oft die Klärung des Anliegens vereinfacht. Das Offene Evangelische Bürgerbüro bietet dem Bürger eine besondere Art von Anonymität.
Sicherlich lässt sich vieles im persönlichen Gespräch klären. Was aber, wenn damit die Probleme nicht vom Tisch sind? Wo Fragen offen bleiben, bemühen sich die Mitarbeiter darum, den Kontakt zu kompetenten Fachleuten zu vermitteln. Das Offene Evangelische Bürgerbüro ist einzigartig in Thüringen und versteht sich ganz ausdrücklich als Partner der Arbeitsämter, Sozialämter, der Arbeitgeber, Gewerkschaften und natürlich dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA).
Welche Erfahrungen hat das Bürgerbüro seit seiner Eröffnung im Frühjahr gemacht? Waren anfangs oft leicht klärbare Angelegenheiten der Rat Suchenden zu bearbeiten, so ist in den letzten Monaten zu verzeichnen, dass sich zunehmend Hilfe suchende Bürger mit sehr schwierigen und umfangreichen Problemen an uns wenden. Bis heute konnte die überwiegende Mehrheit der Anfragen und Problemfälle von Bürgern geklärt werden. Oft liegen die Gründe, die Bürger in schwierige Situationen zu bringen, in menschlicher Gutgläubigkeit, verbunden mit Unwissenheit.
Sind Sie mit der bisherigen Arbeit und der Akzeptanz des Offenen Evangelischen Bürgerbüros bei den Rat Suchenden zufrieden? Die afa und die Projektunterstützer sehen mit Freude, dass das Offene Evangelische Bürgerbüro gut angelaufen ist und sich bewährt.

 Also keine Probleme?

Die Struktur des Offenen Evangelischen Bürgerbüros wird sich aufgrund auslaufender Fördermaßnahmen verändern. Gegenwärtig laufen Bemühungen, die Fortführung der lohnenswerten Arbeit - Menschen zu helfen - für das Jahr 2003 und darüber hinaus abzusichern.

aus Freies Wort

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