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...aus den Landesverbänden

EAN Baden

Mitleben der Gemeinde in der Arbeitswelt notwendig

Landestagung der EAN Baden in Bad Herrenalb

Alle drei Jahre findet die Landestagung - die Mitgliederversammlung - der Evangelischen Arbeitnehmerschaft im Bereich der Evangelischen Landeskirche Baden statt.

Der neugewählte Landesvorstand und die neugewählte Landesleitung

Vorsitzender:

Andreas Eberhard

stellv. Vorsitzende:

Gabi Vetter, Wilhelm Rojek

Kassierer:

Werner Posmeck

Schriftführerin:

Sabine Keim

Beisitzer Nordbaden:

Roswitha Müller, Doris Osswald

Beisitzer Mittelbaden:

Werner Hofmann, Joachim Keim

Beisitzer Südbaden:

Hans Wolff, Wolf Rosskamp

Theologischer Berater:

Pfarrer Werner Jahn

Am Samstagnachmittag beschäftigte sich die Tagung in Arbeitsgruppen mit den drei für die Arbeit der EAN vor Ort wichtigen Themenblöcken "Zusammenarbeit von Ehren- und Hauptamtlichen in Kirche und Gesellschaft - Herausforderung, Bedingungen, Aufgaben", "Kirche und Arbeitswelt" unter Mitwirkung von Klaus Melder, Ortskartellvorsitzender des DGB Lahr und "Frauen und Familien in der Arbeitswelt".

Im Bericht des Landesvorstands der EAN Baden gingen die stellvertretende Vorsitzende Gaby Weiser und der Geschäftsführer Siegfried Aulich auf

Am Samstagnachmittag beschäftigte sich die Tagung in Arbeitsgruppen mit den drei für die Arbeit der EAN vor Ort wichtigen Themenblöcken "Zusammenarbeit von Ehren- und Hauptamtlichen in Kirche und Gesellschaft - Herausforderung, Bedingungen, Aufgaben", "Kirche und Arbeitswelt" unter Mitwirkung von Klaus Melder, Ortskartellvorsitzender des DGB Lahr und "Frauen und Familien in der Arbeitswelt".

Im Bericht des Landesvorstands der EAN Baden gingen die stellvertretende Vorsitzende Gaby Weiser und der Geschäftsführer Siegfried Aulich auf die sehr schwierige Arbeit ein, die geprägt war durch den Tod des langjährigen Vorsitzenden Werner Schlegel, der Nichtwiederbesetzung der hauptamtlichen Stelle von Werner Buhl und der damit verbundenen Diskussion um den Stellenwert der Arbeit von KDA und EAN in der Evangelischen Kirche. Es wurde viel erreicht und umgesetzt. So fanden allein im Jahr 2001 im Bereich der EAN Baden unter anderem elf Tagungen, ein Arbeitnehmerforum, ein Mitarbeitertag statt. Die Informationsmöglichkeiten und der Kontakt zu den Ortskernen und Mitgliedern wurde durch den Info-Brief und die Einrichtung einer eigenen Homepage im Internet erheblich verbessert.

In verschiedenen Anträgen setzte sich die Tagung mit Friedenspolitik, Arbeitsmarktpolitik, der Umstellung der Mitgliederbeiträge auf den Euro und einer neuen Beitragsstruktur auseinander und verabschiedete eine Resolution zur personellen Ausgestaltung des KDA an die Kirchenleitung und die Landessynode der Evangelischen Landeskirche Baden und zwei Solidaritätsadressen an die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie zum bevorstehenden Arbeitskampf sowie an die Beschäftigten der Fa. Liebherr in Ettlingen wegen des geplanten Abbaus von 160 Arbeitsplätzen.

In seinem Schlusswort griff der neu gewählte Vorsitzende der EAN Baden, Andreas Eberhard, eine der 34 Leitsätze der Evangelischen Landeskirche Baden auf: "Wir sind eine offene Kirche. In christlicher Verantwortung nehmen wir gesellschaftliche Entwicklungen wahr, greifen Impulse auf und wirken in die Gesellschaft hinein", die für ihn und den neu gewählten Vorstand und die Landesleitung eine wichtige Grundlage für die zukünftige Arbeit sein werden.

Andreas Eberhard, EAN Baden

Auf dieser von ca. 50 Teilnehmern besuchten Tagung fanden nicht nur die Wahlen statt, sondern es wurden wichtige Dinge für die praktische Arbeit der EAN zu sozialen, gesellschaftlichen und kirchlichen Themen besprochen. Die in die Tagung eingebundene Fachtagung "Kirche und Arbeitswelt" war dann auch die richtige Grundlage zur Diskussion dieser wichtigen Themen.

Am Freitagabend konnte Landesbischof Dr. Ulrich Fischer begrüßt werden, der unter Moderation von Rüdiger Weiser (Geschäftsführer von KDA/EKD, Bad Boll) mit seinem Referat aus kirchlicher Sicht insbesondere die Frage der Globalisierung aufgriff und da

Auf dieser von ca. 50 Teilnehmern besuchten Tagung fanden nicht nur die Wahlen statt, sondern es wurden wichtige Dinge für die praktische Arbeit der EAN zu sozialen, gesellschaftlichen und kirchlichen Themen besprochen. Die in die Tagung eingebundene Fachtagung "Kirche und Arbeitswelt" war dann auch die richtige Grundlage zur Diskussion dieser wichtigen Themen.

Am Freitagabend konnte Landesbischof Dr. Ulrich Fischer begrüßt werden, der unter Moderation von Rüdiger Weiser (Geschäftsführer von KDA/EKD, Bad Boll) mit seinem Referat aus kirchlicher Sicht insbesondere die Frage der Globalisierung aufgriff und damit einen gelungenen Einstieg für die nachfolgende Diskussion.

Dr. Ulrich Fischer machte deutlich, dass sich durch die Globalisierung in der Arbeitswelt viel verändert hat - es dabei gute wie negative Entwicklungen gibt. So hat die Globalisierung auch segensreiche Wirkung, z.B. bei den Medien, in unserer Informationsgesellschaft, im Austausch unter den Religionen, denn auch die Religion globalisiert sich. KDA und EAN können Mittler sein. Deshalb ist ein Mitleben der Gemeinde in der Arbeitswelt notwendig.

Werner Sauerborn von der Abt. Grundsatzfragen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di vom Landesbezirk Baden-Württemberg machte am Samstagvormittag in seinem Referat "Kirche und Arbeitswelt im Wandel der Gegensätze und Gemeinsamkeiten" deutlich, dass sich unter dem Oberbegriff Solidarität und Gerechtigkeit viel Gemeinsamkeiten finden, so finden sich bei den Themen Frieden, Renten, Arbeitszeit- und Arbeitsmarktpolitik, wie z.B. Beschäftigungseffekte, Gesundheitsschutz, Sonntag als Ruhetag viele Gemeinsamkeiten, die jedoch ihren Ursprung auch in verschiedenen Ansätzen haben.

Brunhild Bald, die Vorsitzende des Bundesverbandes Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen zeigte in ihrem Grundsatzreferat mit dem Thema "Perspektiven evangelischer Arbeitnehmerarbeit in Kirche, Staat und Gesellschaft" konkrete Handlungs- und Initiativmöglichkeiten für eine Arbeit vor Ort auf. Entscheidend sei jedoch der "Evangelische Fingerabdruck", der bei allen Initiativen erkennbar sein müsse. Gewerkschaft und Parteien reagieren statisch, bewegen sich vorsichtig. Evangelische Arbeitnehmer können neue Ideen undogmatisch prüfen und sich zum Vorreiter von Initiativen machen ( z. B. bei Einführung der Pflegeversicherung).

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