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afa Thüringen - Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in Thüringen

Landrätin aus Nachbarkreis machte Abstecher nach Neuhaus

Evangelisches Bürgerbüro im Pfarrhaus Neuhaus ist eine gute Adresse

Bürger der Region holen sich Rat zu Arbeitsrecht, Betreuung und Pflege, Rentenanspruch, Sozialhilfe.

Roland Walther schätzte ein, dass der Zuspruch größer sei, als anfangs erwartet. Hatte man zunächst eher leichtere Fragen zu beantworten, werden die Probleme, mit denen die Bürger kommen, zunehmend schwerwiegender, unter anderem bei Überschuldungen. Hier gibt das Bürgerbüro Hinweise, wo in solchen Fällen professionelle Hilfe bei Schuldnerberatungen zu finden ist.

Das Bürgerbüro arbeitet mit dem Landratsamt Saalfeld zusammen, ebenso wie mit dem DGB und Fachberatern für Rentenfragen. Man verstehe sich auch als Partner der Arbeitsämter, Sozialämter und Seelsorger. Ihre Anliegen bringen Rat suchende Bürger sowohl aus dem saalfeld-rudolstädtischen als auch aus dem Sonneberger Landkreis vor. Diese Kreisübergreifende Tätigkeit sei gewollt, um den Bürgern weite Wege zu ersparen, so der Sozialsekretär. Mit der Auflösung des Landkreises Neuhaus seien die Entfernungen zu Ämtern und Behörden ohnehin größer geworden.

Landrätin Marion Philipp würdigte die Bürgernähe und individuelle Beratung des Büros, das einen viel intensiveren persönlichen Kontakt herstellen könne als eine Behörde.

Pfarrer Dieter Sommer bekräftigte, als Christ könne man nur überzeugen, wenn man für die Menschen da sei. Dieses Offene evangelische Bürgerbüro sei ein guter Dienst am Menschen.

So gut wie das Bürgerbüro angenommen wurde und sich Mitarbeiterin Evelin Walter in diese Beratungstätigkeit eingearbeitet hat, hofft man auf Verlängerung der bis Dezember genehmigten ABM.

Roland Walther, afa Thüringen

Das Offene evangelische Bürgerbüro Neuhaus ist Anlaufstelle für Rat suchende Bürger beider sich hier tangierenden Landkreise. Für die Saalfelder Landrätin Marion Philipp war dies Grund genug, sich über die Arbeit des Büros zu informieren.

Neuhaus - Am Ende ihrer Bereisung des südlichen Landkreises Saalfeld-Rudolstadt, wo sie unter anderem die Möbelfabrik in Gräfenthal und das Glaswerk in Piesau besucht hatte, machte Marion Philipp einen Abstecher in den Nachbarkreis Sonneberg. Im evangelischen Bürgerbüro im Neuhäuser Pfarramt schilderten Sozialsekretär Roland Walther und Pfarrer Dieter Sommer, welche Erfahrungen man mit der Beratungstätigkeit gemacht hat. Im März hatte das Büro seine Tätigkeit aufgenommen, mit Evelin Walter als ständige Ansprechpartnerin.

Schwerpunkte der Anfragen und Hilfeersuchen von Bürgern waren arbeitsrechtliche Probleme, wie Mobbing am Arbeitsplatz, Kündigungsschutz, Verhalten bei drohender Kündigung oder beim einklagen ausstehender

Lohnforderungen sowie bei Aufhebungsverträgen. Aber auch Anfragen zum Betreuungsgesetz, zu Pflegeheimen und betreutem Wohnen, zu Rentenansprüchen und Sozialhilfe wurden gestellt. Auch in Kindergeldangelegenheiten, in Fragen der Krankenversicherung, Problemen der Schuldenbewältigung und Insolvenzverfahren holte man sich Rat und Auskunft. Selbst kirchenspezifische Anliegen wurden vorgebracht.

 

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