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Freizeitverhalten

Das Reiseverhalten der Deutschen und der Evangelischen Arbeitnehmer

Gefragt haben wir die EAB- Bezirke Recklinghausen, Düsseldorf und die EAN Rheinland in Köln. Mittelpunkt unserer Neugier war das Jahr 2000. Es ist statistisch aufgearbeitet und die Reisetätigkeit liegt vor den Terroranschlägen vom 11. September 2001.

Reisegruppe

Aktiv bleiben und reisen!
Rüstzeiten, Seminare, Exkursionen und Urlaubsfahrten

Reisen hält frisch und aktiv. "Lasst uns doch mal nach China fliegen, ich hätte große Lust dort den Platz des Himmlischen Friedens mir anzusehen." Diesem kecken Hinweis folgte die Tat, eine Gruppe aus Köln buchte und setzte sich in Bewegung.

Deutsche Touristen verließen im Jahre 2000 Haus und Hof um insgesamt 62,2 Millionen Urlaubsreisen anzutreten, im Schnitt zwischen fünf und gut 12 Tagen. Über 50 Prozent der Urlauber buchten Pauschalreisen, 43 Prozent erreichten ihr Ziel mit dem Flugzeug.

Wohin fuhren die Deutschen? Ein rundes Drittel bevorzugte die schönen Landschaften innerhalb der deutschen Grenze, allein 13,4 Millionen blickten in den blauen Himmel der Bayern. Die beliebtesten Staaten waren Österreich, Italien und Spanien. Die Fernreisen zogen stark an und steigerten sich auf 14 Prozent.

Zwei eigene Häuser hat die Evangelische Arbeitnehmer-Bewegung zu ihrer Verfügung, Ein schmuckes Freizeitheim im südholländischen Renesse. Direkt an der Nordsee, hinter dem hohen Deich, beginnt der Strand. Das große Tagungs- und Urlaubshaus Hilchenbach liegt in der Nähe der Stadt Siegen, Das Siegerland ist durch die Autobahnen gut erreichbar, seine weiten Wanderwege sind anerkannt.

Die über 80 EAB-Vereine nutzen beide Häuser, die schön gelegen und gepflegt sind, eine gute Küche ist vorhanden. Sicher wäre es möglich - im Zeitalter der Vernetzung - auch andere kirchliche Gruppen für diese Häuser zu interessieren.

Alle drei befragten Gruppen unterscheiden zwischen Studien- und Urlaubsreisen. Angeboten werden Rüstzeiten, Seminare, Exkursionen und Urlaubsfahrten. Alle betonen den geistlichen Beitrag ihrer Arbeit durch Tischgebete, Andachten und - wo möglich - die Teilnahme an Gottesdiensten.

Haben Geh- oder sonstige Behinderte eine Chance? Das wurde von allen bejaht. Wobei natürlich zur Voraussetzung gehört, dass diese sich das selbst zutrauen. In erster Linie werden die eigenen Mitglieder zu den Reisen eingeladen, allerdings können Freunde und Verwandte mitgenommen werden.

Der Tourismus gehört weltweit zu den Branchen, die ein deutliches Wachstum aufweisen. Nach dem 11. September ist das alles anders geworden. Vor allem den Flugreisenden saß die Angst im Nacken. Der Verlust von Arbeitsplätzen war nicht zu vermeiden. Sommer und Herbst dieses Jahres werden zeigen, welche Macht Terror und Angst noch haben.

Erwin Ortmann

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weitere Infos: EAN Rheinland

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