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Teilnehmer Arbeitnehmertag

Eckpunkte einer Reform

Evangelische Arbeitnehmer trafen sich in Berlin

Ca. 150 Teilnehmer waren nach Rahnsdorf gekommen, um sich kennenzulernen, aber auch um sich über ein brennendes Problem unserer Gesellschaft zu informieren. Es ging um die Gesundheitsreform aus Sicht der Krankenkassen.

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Die Bundesvorsitzende Brunhild Bald skizzierte in ihrer Einführung die Situation des Systems und die zukünftigen Probleme, wies auf Fehlentwicklungen hin und auf die Notwendigkeit einer Reform. Den Evangelischen Arbeitnehmerorgansiationen geht es um die zukünftige Finanzierbarkeit unter Wahrung des Solidarprinzips. Einigen Protagonisten in der Diskussion gehe es um Macht und nicht um das Wohlergehen der Patienten. Sie versprach, dass sich der BVEA und die ihm angeschlossenen Verbände mit all ihrer Kraft für eine ausgewogene Reform einsetzen werden.

Karl NothofKarl Nothof, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) verdeutlichte an Hand eines von der ökumenischen Organisation erarbeiteten Thesenpapiers, die Problematik und den Standort, den die christlichen Organisationen beziehen werden.

Prof.Dr.Klusen, Vorsitzender der Techniker Krankenkasse Prof. Dr. Klusen, Vorsitzender der Techniker Krankenkasse, machte sich für mehr Wirtschaftlichkeit in den Kassen stark. Mit gemischten Gefühlen steht er einer Vereinigungsdebatte gegenüber. Ein reines Erhalten der Strukturen ist seiner Ansicht nach nicht möglich. weiter

Auf die Patienten wird ein hohes Maß an Eigenverantwortung zukommen. Die Politiker seien die eigentlichen Verlierer in dieser Debatte. Sie haben meist gute Vorschläge, werden aber von den starken Lobbyisten, den Ärzten, den Apothekern und der Pharmaindustrie immer wieder ausgebremst.

Natürliche Verbündete der Patienten in dieser Situation seien die Kassen.

Jürgen Sendler Jürgen Sendler, Referatsleiter Selbstverwaltung im DGB, warnte vor Eingriffen in die Selbstverwaltungsstruktur. Sie sei der Garant für das Mitspracherecht der Versicherten. Die Anwesenden verabschiedeten nach intensiver Diskussion eine Entschliessung zum Thema.
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Herr Fenner Herr Fenner begrüsste die Teilnehmer im Namen von Bischof Wolfgang Huber

Zitate der Eröffnungsrede der Bundesvorsitzenden:

  • ... in den 50 er Jahren gab es einen dauerhaften ökonomischen Aufschwung mit großen Wachstumsraten und Vollbeschäftigung ...
  • ...die demographische Pyramide stand noch nicht auf dem Kopf ...
  • ... Ausbau und Modernisierung, völlig neue Geräte und Ausstattung der Kliniken hat die Ansprüche verändert....
  • ... Solidarität verbindet uns alle, auch und vor allem im Generationenvertrag. ...
  • ... die bisherigen Versuche unser Krankenkassensystem auf neue Füsse zu stellen, sind teilweise kläglich gescheitert. ...
  • ... es wird von Reform gesprochen, wo Tagespolitik gemacht wird, Einzelinteressen verfolgt werden ...
  • ... es geht um Macht, Macht der Pharma-Industrie, Ärzte und Apothekerschaft, und der Krankenkassen ...
  • ... die Reformen werden gewohnte Regelungen und Verfahren ändern, dennoch müssen die Werte, Solidarität und Gerechtigkeit das Maß sein ...
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