Sie sind hier:  BVEA "Archiv 4-2001 / Statement zur Krankenkassendiskussion"
Zurück ] [ Willkommen ] [ Nach oben ] [ Weiter ]

 Suche:


Archiv 2001  - Rundschau der Evangelischen Arbeitnehmer Ausgabe 4-2001


Statement zur Krankenkassendiskussion

Empfehlung des WISO des BVEA bezüglich der Krankenversicherungsstrukturreform Der Verband steht einer Novellierung des Krankenversicherungswesens positiv gegenüber.
  • Vier Punkte die uns wichtig sind:

  • Parität

    Die paritätische Verteilung der Belastung ist sicher zu stellen.

  • Prävention und Gesundheitsreform

    Es ist das Recht auf Gesundheit sicher zu stellen. Wir empfehlen den Rückgriff auf den Katalog medizinischer Grundleistungen der Europäischen Kommission. Die medizinische Kompetenz der Allgemeinmediziner ist die Pflicht-Fortbildung sicher zu stellen.

    Der Prävention ist weiterhin Priorität einzuräumen, weil Folgekosten gespart werden können und die Volksgesundheit gehoben werden kann.

  • Eigenverantwortung

    Die Idee eines Patientenpasses hat gewissen Charme, hier ist die Frage offen, wer für Einführung und Kontrolle zuständig ist. Im Vordergrund soll die Aufklärung des Patienten stehen. Der Informationsaustausch zwischen den Ärzten muss verbessert, vor allem vereinfacht werden.

  • Die Einrichtung eines Patientenschutzberaters wird positiv gesehen. Sie ist derzeit nicht einklagbar (justiziabel).

    Sicherzustellen ist, dass keine Zuzahlungen erfolgen müssen, keine Bestrafung wenn Vorsorge nicht wahrgenommen wird. Hilfe zu mehr Eigenverantwortung ja, aber keine Zuzahlung, d. h. wie bei der Rentenversicherung die private Vorsorge. Der BVEA steht auf dem Standpunkt Zuzahlung ist nicht mehr Eigenverantwortung.

  • Grund- und Wahlleistungen

    Der BVEA rät von einer Trennung ab. Ziel des Gesundheitswesens muss sein, allen die bestmögliche Versorgung zu garantieren. Wir sind uns bewusst, dass auch schon heute nicht allen Menschen die teuersten Behandlungen zukommen können - das Ziel sollte es aber weiter sein.

    Besondere Risiken - Besondere Sportarten sollten besonders versichert werden.

Zusatz: Der BVEA ist sich bewusst, dass es sich bei vielen Ärzten und Angestellten im Gesundheitswesen um Arbeitnehmer handelt. Wir weisen darauf hin, dass Änderungen im Gesundheitssystem nicht auf Kosten der Arbeitnehmerrechte gehen dürfen.

nach oben


Willkommen-Bundesverband-Vorstellung-Vorstand-Geschäftsstelle-Impressum-Landesverbände-TermineBVEA Rundschau-BVEA Aktuell-"Links"-
Inhaltsverzeichnis in Listenform-BVEA-Archiv

Der BVEA ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich


Adresse bis 31.12.2006:  BVEA- Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen e.V.
 Auguststr. 80, 10117 Berlin - Mitte, E-Mail: aus spam-gründen mail-adresse als bild

Aktuell:BVEA - Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen e.V.
Alfredstraße 53 - 45130 Essen
Tel.: 0201 770392 - Fax: 0201 777950 - mail:bvea-mail-aus spam-gründen nur als bild