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Archiv 2001  - Rundschau der Evangelischen Arbeitnehmer Ausgabe 4-2001 - EKD Evangelische Kirche Deutschland - Bundessynode 2001

SynodeGlobalisierung ja oder nein?

Die Synodalen sind gespalten wie die Gesellschaft / BVEA präsentierte sich auf der Synode

"Globale Wirtschaft verantwortlich gestalten" hieß das Thema der Synode im November in Amberg. Überschattet wurde sie jedoch von den Ereignissen in Afghanistan. Der Frieden der Welt, die Reaktion der Amerikaner auf den Terror und die Entsendung von deutschen Soldaten in das Krisengebiet dominierten verständlicherweise das Treffen des Parlaments der EKD.

Einen ganzen Tag allerdings beriet man über den Entwurf einer Kundgebung des Rates zum Thema der Synode. In den Kirchen wächst weltweit der Widerstand gegen eine ausschließlich auf wirtschaftliche Fragen fixierte Globalisierung. Viele Menschen profitieren zwar von einer weltweit vernetzten Wirtschaft, die Bekämpfung der Armut gelinge aber damit nicht. Präses Kock forderte einen weltweiten Rahmen für Solidarität, für soziale Gerechtigkeit und für die Bewahrung der Schöpfung.

Bruno Viertlmeister, einziger Vertreter der Arbeitnehmer in der Synode, wies in der Diskussion darauf hin, dass unsere Kirche nicht die Verlierer in unserem Land, unsere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen aus den Augen verlieren darf. Bester Stand der Globalisierung sei, wenn überall auf der Welt der gleiche Preis für ein Produkt gezahlt werden müsse, so Prof. Dr. Kotz. Wir müssen darauf achten, dass diese Preisbedingungen nicht in Peking gemacht werden, sonst sind die Verlierer klar geortet.

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120 Mitglieder der Synode repräsentieren ca. 27 Mio. evangelische Christen in 24 lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen. 100 gewählte und 20 berufene Mitglieder auf 6 Jahre. Als "Kirchenparlament" verabschiedet die Synode Kirchengesetze, "Kundgebungen" zu innerkirchlichen, ökumenischen oder gesellschaftspolitischen Fragen und entscheidet über den Haushalt. Präses der Synode ist seit 1985 der Jurist Jürgen Schmude, Moers. Er ist Mitglied des 15köpfigen Rates der EKD. Ratsvorsitzender ist der rheinische Präses Manfred Kock.


Pfarrer Dr. Jens Kreuter, Jurist und Theologe aus Bonn, Nachfolger von Tilman Winkler im Kirchenamt der EKD, im Gespräch mit Matthias Gehlhar, BVEA.

Pfarrer Dr. Jens Kreuter, Jurist und Theologe aus Bonn, Nachfolger von Tilman Winkler im Kirchenamt der EKD, im Gespräch mit Matthias Gehlhar, BVEA.

BVEA-Stand auf der Bundessynode mitten im Foyer

BVEA-Stand auf der Bundessynode mitten im Foyer

Dr. Franz Segbers, Sozialakademie Friedewald mit Matthias Gehlhar

Dr. Franz Segbers, Sozialakademie Friedewald mit Matthias Gehlhar

Bruno Viertlmeister am Stand des BVEA im Gespräch mit Synodalen

Bruno Viertlmeister am Stand des BVEA im Gespräch mit Synodalen

Dieter Schaper im Gespräch mit dem Metropolit Augoustinos der Griechisch - Orthodoxen Kirche, die an der deutschen Ökumene aktiv mitwirken will.

Dieter Schaper im Gespräch mit dem Metropolit Augoustinos der Griechisch - Orthodoxen Kirche, die an der deutschen Ökumene aktiv mitwirken will.

Bruno Viertlmeister im Gespräch mit H.G. Koch, KDA Bayern

Bruno Viertlmeister im Gespräch mit H.G. Koch, KDA Bayern

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