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"Nichts ist so leicht zu verlieren wie der Frieden"

Erklärung des BVEA zum Anschlag am 11.September auf das World Trade Center und das Pentagon

Empörung, Wut und Trauer und unglaubliche Hilflosigkeit beschleichen unsere Herzen ob des brutalen Angriffs von Terroristen auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington. Fassungslos waren wir Zeuge eines extremen Angriffs auf wehrlose Menschen mit tausenden von Opfern. Unser Mitgefühl gilt allen Opfern und ihren Angehörigen. Wir fühlen mit ihnen den Schmerz über die persönlichen Verluste, wir fühlen mit, mit der Nation USA, denen so etwas auf ihrem Territorium noch nie widerfahren ist.

Der Anschlag traf das World Trade Center, das Symbol des Kapitalismus und der amerikanischen Lebensphilosophie im Herzen New Yorks, der heimlichen Hauptstadt der Welt und das Pentagon, das Verteidigungsministerium der USA. Dies ist eine Kampfansage an die freie Welt, die durch das Kidnapping der vier Flugzeuge, ohne Rücksicht auf das Leben der darin sitzenden Passagiere in Selbstmordmanier durchgeführt, eine unglaubliche Negierung des Lebens ausdrückt. Diese neue Qualität von perfidem Zusammenspiel unterschiedlicher Terrorgruppen bildet eine neue Qualität des Terrorismus. Sie zeigt uns, das unsere Städte, ja wir persönlich immer und überall angreifbar sind, dass freie Gesellschaften wie die unsere immer verwundbar sein werden.

Wir hoffen, in unserer Wut und Trauer und unserer Solidarität zu den Vereinigten Staaten, dass solch ein Angriff uns nicht verleiten wird, unüberlegt zurückzuschlagen. So verständlich Wut und Hass und Vergeltungsdrang auch sind, warnen wir davor, blind allen die Schuld zu geben, die einen anderen Glauben haben. Unsere Gesellschaften müssen so stark sein, auch in dieser Situation Moslems und Mitglieder anderer Glaubensrichtungen, die friedlich in unserer Mitte leben wollen, Vertrauen und Schutz entgegenzubringen. Es kann nicht sein, dass wir einige Verbrecher mit einer Volksgruppe gleichsetzen. Gerade wir als Christen sind dazu aufgerufen Toleranz und Frieden unter den Menschen über alles andere Streben zu stellen.

Wir fordern alle Regierungen dieser Welt auf, dabei zu helfen, die Verantwortlichen zu finden und zu bestrafen, denn mit Terrorismus ist ein friedliches Zusammenleben unmöglich. Wir fordern alle auf diesem Planeten auf, Konflikte auf dem Verhandlungswege zu lösen.

Wir hoffen und wünschen, dass sich die Verantwortlichen der Nato und unserer Regierung nicht zu unüberlegten Schritten hinreißen lässt.

Matthias Gehlhar Bundesgeschäftsführer des BVEA im September 2001

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