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Die Eckpunkte des VW-Modells 5000 mal 5000

Ein kombinierter Arbeits- und Qualifizierungsvertrag über 42,5 Stunden und 4500 plus 500 Mark.

In der letzten Runde der Gespräche hatte VW der IG Metall folgendes Angebot gemacht:

In einem so genannten kombinierten Arbeits- und Qualifizierungsvertrag sollte die Arbeitzeit geregelt werden. Und zwar eine wertschöpfende Arbeitszeit von durchschnittlich 35 Stunden pro Woche. Dazu kommt, im Unternehmensjargon als "Nebenpflicht" bezeichnet, ein weiteres Zeitvolumen von 7,5 Stunden für Qualifizierungszwecke. Für die 35 Wochenstunden sollten die Arbeitnehmer 4500 Mark bekommen und für die Qualifizierungszeiten 500 Mark. Darüber hinaus war für die Beschäftigten eine zweistufige Ergebnisbeteiligung am Unternehmenserfolg vorgesehen. Eine Ausschüttung sollte "in Form eines persönlichen Leistungs­bonus" bei Erreichen der Gewinnschwelle erfolgen, ein zweiter "Unternehmensbonus" bei Erreichen der Renditeziele des Unternehmens. Ein selbstständiges Unternehmen übrigens, das als 100-prozentige VW-Tochter gegründet werden sollte.

Neu sollte die Firma schon sein, damit sie nicht den ziemlich teuren VW-Haustarifvertrag anwenden muss.

Das von VW geplante Entlohnungssystem, wäre ein  Systemwechsel.  Das Unternehmen überträgt die Verantwortung für Stückzahl und Qualität der Fahrzeuge an Mitarbeiter-Gruppen. Für das "Programmentgelt" gewährleisten die Arbeitnehmer ein vorab definiertes Volumen an Autos in der geforderten Qualität. Für IG Metall-Chef Klaus Zwickel war das "die Rückkehr vom Arbeitsvertrag zum Werkvertrag" und damit Teufelszeug.

aus Tagespiegel  Berlin

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