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5000 mal 5000: Das VW Modell

VW überrascht die Gewerkschaften mit einem Angebot und bringt sie in die Zwickmühle

VW wäre bereit die Produktion eines Transporters in Hannover und Wolfsburg zu belassen, wenn die Arbeitnehmer mit veränderten Bedingungen einverstanden wären.

Dieses Angebot, 5000 Arbeitsplätze für einen Bruttolohn von 5.000 DM anzubieten, war so attraktiv, dass sich spontan ca. 10.000 Arbeitnehmer meldeten. Für die Gewerkschaften ein eklatanter Verstoß gegen die Flächen- sowie die Haustarifverträge. Aber die Gewerkschaft als Arbeitsplatzvernichter, ein undenkbarer Vorwurf. Der Vorbildcharakter von VW für die gesamte Wirtschaft lässt die Gewerkschaften befürchten, andere Betriebe werden mit ähnlichen Modellen folgen, und den faktischen "Einstieg in den Ausstieg" aus den Flächentarifen einläuten. Besonders schwierig wird die Beurteilung, da VW neben dem Arbeitsplatz eine Qualifizierung anbietet, die schon lange Forderung der Gewerkschaften ist.

Besorgt sind die Metall-Funktionäre in NRW auch noch aus einem anderen Grund. VW verlangt für die angebotenen Tarifleistungen, dass pro Tag 1000 Wagen produziert werden. Risiken, die zum Produktionsausfall führen, etwa durch fehlerhafte Zulieferteile, soll ausschließlich die Belegschaft tragen. Damit wird der Arbeitsvertrag zum reinen Werkvertrag. Das stellt die bisherigen Arbeitsbeziehungen völlig auf den Kopf.

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